Zurück zu den einfachen Wahrheiten

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Zurück zu den einfachen Wahrheiten

In der Geschichte gab es so einige Heerführer, die erst Erfolg hatten, so wie Hannibal, sich dann jedoch so stark davon haben einnehmen und mitreißen lassen, dass sie ihre Schwachstellen bzw. ihre Rückendeckung vergessen haben und dadurch doch noch besiegt worden sind.

Dies lässt sich sehr gut auf die heutige Gemeinde übertragen.Wenn die Gemeinde stark wird und ein Ziel verfolgt, dann darf sie nicht die Schwachstellen bzw. ihre Rückendeckung vergessen. Das sind unsere Familien und die einfachen Wahrheiten des Evangeliums.

Und wenn wir voraus gehen und Menschen und Territorien gewinnen, dabei jedoch die einfachen Wahrheiten vergessen, dann ist es für den Teufel sehr einfach, uns von innen heraus zu zerstreiten und Zwietracht zu säen.

Dies ist eine Strategie des Teufels, um die Gemeinde von innen heraus zu zerstören. Deshalb dürfen wir das nicht zulassen, und müssen uns immer an den einfachen Wahrheiten des Evangeliums festhalten.

Matthäus 5:1-3 

Als er aber die Volksmenge sah, stieg er auf den Berg; und als er sich setzte, traten seine Jünger zu ihm. Und er tat seinen Mund auf [zu einer Rede], lehrte sie und sprach: Glückselig sind die geistlich Armen, denn ihrer ist das Reich der Himmel!

Glückselig bedeutet auch gesegnet, glücklich und jemand, der die alltäglichen Sorgen und Bitterkeiten nicht kennt.

Jesus sagt damit: wenn ihr gesegnet und glücklich sein wollt, dann müsst ihr geistig arm sein! Und als Resultat dessen, werdet ihr das Reich Gottes haben.

Ein armer Mensch ist mittellos und er denkt immer daran, woher er etwas nehmen soll. Ein armer Mensch denkt nicht ständig daran, wie klug und toll er ist und was er sonst noch für Fähigkeiten und Eigenschaften hat. Er ist ständig auf der Suche.

Die Basis des ganzen Evangeliums ist: geistig arm zu sein. Das bedeutet: sich immer als eine Null zu erkennen. Heutzutage wird gelehrt, wie gut ein Mensch doch ist und wie gut alles um ihn herum ist.

Aber Jesus sagt etwas anderes: um das Reich des Himmels zu erben, muss man bei null anfangen – und diese Null sind wir selbst.

Geistig arm zu sein, bedeutet seine Nichtigkeit und vollständige Abhängigkeit von Gott zu erkennen. Da gibt es kein Selbstvertrauen. Da gibt es keinen Hochmut und keine Anmaßung. Keine Selbstverliebtheit.

Geistig arm ist ein Mensch, der seine Fehler und Schwächen anerkennt. Er sucht die Hilfe und Unterstützung alleine bei Gott. Ein geistig armer Mensch fragt Gott in jeder Situation um Rat. Er verlässt sich voll und ganz auf seinen Willen. Er sagt sich davon los, immer nur sich selbst zu gefallen. Er strebt mit seinem ganzen Sein danach, Gott zu gefallen. Er ist abhängig von Jesus.

Geistige Armut ist keine Armseligkeit. Jesus möchte nicht, dass wir dumm, unfähig und einfach nur armselig sind.

Wenn wir geistig arm sind, dann lassen wir uns durch die Abhängigkeit von Gott durchwirken und wir erkennen unsere Herrlichkeit in Jesus Christus. Dann wachsen uns Flügel und wir freuen uns und fliegen empor. Wir erkennen, dass wir ohne Jesus nichts können. Wenn wir mit Jesus sind, dann sind wir glückselig. Das ist eine sehr gute Nachricht.

2.Korinther 12:9,10

Und er hat zu mir gesagt: Laß dir an meiner Gnade genügen,denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen!Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne. Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Mißhandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um des Christus willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.

Es ist nicht so einfach, zu erkennen, dass wenn wir etwas nicht können oder Probleme bekommen, wir uns noch stärker an Jesus klammern müssen und sich diese Dinge in unserem Leben sich dann in eine große Kraft in unserem Leben verwandeln werden.

Wenn uns etwas um Jesus Willen genommen wird, dann klammern wir uns noch stärker an ihn und werden stark. Wenn unser Ich stirbt, dann wird Christus in uns groß.

Matthäus 11:28-30

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

Jesus sagt: Lernt von mir. Und das ist die Antwort auf jede Frage und die Lösung jeder Auseinandersetzung. Wenn wir nicht wissen, was wir tun sollen, dann sollen wir daran denken, wie Jesus in dieser Situation gehandelt hätte.

1.Petrus 2:23

als er geschmäht wurde, schmähte er nicht wieder, als er litt, drohte er nicht, sondern übergab es dem, der gerecht richtet.

Römer 15:2

Denn jeder von uns soll seinem Nächsten gefallen zum Guten, zur Erbauung

Wir sollen den andern gefallen und nicht uns selbst. Wir müssen zu den ganz einfachen Wahrheiten zurückkehren und den anderen höher stellen als sich selbst. Denn wir haben einen Gott und ein Ziel. Wir wollen das Reich des Himmels erben.

Dafür müssen wir durch allerlei Versuchungen hindurch gehen. Und die größte Versuchung ist unser Stolz. Die Schrift warnt uns an vielen Stellen vor der Widerspenstigkeit. Wir müssen den Geist des Evangeliums erkennen,denn es ist der Geist der Sanftmut und Demut. Und darin liegt eine große Kraft.

Der Geist des Christus ist, wenn wir unsere eigenen Sachen zurücklassen und uns in das Reich Gottes und in andere Menschen investieren. Darin liegt unsere Kraft.

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