Zu Hause hat man Mut

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„Fühl dich wie zu Hause“
Zu den Zeiten, wo man Leute noch zu sich nach Hause einlud, hörte man fast jedes Mal diesen Satz. Aber was bedeutete er?
In dem Zeichentrickfilm „Die Simpsons“ hat sich der Junge das auch gefragt und ist dabei zu dem Schluss gekommen, dass er wohl in Unterwäsche laufen könnte und laut gähnen dürfte. Wohl kaum wird das gemeint sein, wenn wir das hören.
Es bedeutet eher, dass man nicht schüchtern am Rand der Couch sitzen soll und Angst davor haben soll, selber die Toilette aufzusuchen, sondern dass man sich wohl fühlt. Zu Hause macht man Sachen, die man woanders nicht macht, wie zum Beispiel sich selber Tee einschenken, oder man benimmt sich auch anders. „Mein Haus, meine Burg“. Wenn ich jemanden zu mir nach Hause einlade, dann öffne ich mich dieser Person.
Jedes Haus hat seine Regeln, so gibt es Familien, wo man sich zum Beispiel immer zu Tisch trifft und wo keiner alleine anfangen darf zu essen. Oder es wird erst aufgestanden, nachdem alle gegessen haben. Manche haben beim Essen „gerätefreie“ Zeit und genießen den Umgang miteinander. In anderen Häusern isst jeder wann er will und wie er will, und das ist dann normal. Kompliziert wird es, wenn man die Regeln des anderen nicht kennt und zu Besuch ist. Man fühlt sich etwas unwohl und hat manchmal sogar Angst, sich falsch zu verhalten.

Die Gemeinde ist unser Zuhause, und als Christen sind wir Vertreter der Gemeinde.
Als Saulus sich bekehrte und zu Paulus wurde, bekam er Mut und predigte auf denselben Straßen, wo er selber die Christen gefangen nahm.

Apostelgeschichte 9:25-29
25 Da nahmen ihn die Jünger bei Nacht und ließen ihn in einem Korb über die Mauer hinab. 26 Als nun Saulus nach Jerusalem kam, versuchte er, sich den Jüngern anzuschließen; aber sie fürchteten ihn alle, weil sie nicht glaubten, dass er ein Jünger sei. 27 Barnabas aber nahm ihn auf, führte ihn zu den Aposteln und erzählte ihnen, wie er auf dem Weg den Herrn gesehen und dass dieser zu ihm geredet habe, und wie er in Damaskus freimütig in dem Namen Jesu verkündigt habe. 28 Und er ging in Jerusalem mit ihnen aus und ein und verkündigte freimütig im Namen des Herrn Jesus. 29 Er redete und stritt auch mit den Hellenisten; sie aber machten sich daran, ihn umzubringen.

Er verstand, was die Gemeinde ist und lernte Jesus kennen, dadurch bekam er außergewöhnlichen Mut. Die Bekehrung veränderte sein ganzes Leben.

Dieses Mutgefühl kommt, wenn du weißt, dass du zu Hause bist. Dann bist du auch bereit, Menschen von deinen Erlebnissen mit Gott zu erzählen, sie in die Gemeinde einzuladen und offen deinen Glauben ausleben.

Es ist nicht einfach, zu bekennen, dass man falsch gelebt hat, oder falsche Gedanken hatte. Dafür braucht man Mut. Sind wir mutig genug, unser Leben für Jesus komplett hinzugeben? Nur, wenn wir uns bei Gott wirklich zu Hause fühlen.
Und das kommt mit der Bekehrung, wenn wir uns tatsächlich bekehren, bekommen wir den göttlichen Mut, wie Paulus ihn hatte.
Petrus war zwar auch mutig, als er beispielsweise das Ohr (vgl. Johannes 18:10) des Soldaten abschlug, aber er hatte Jesus auch später verraten. Wir sollten uns nicht auf unsere Impulse verlassen, sondern auf Gott.

Offenbarung 21:8
Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit Greueln Befleckten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner – ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

Feiglinge werden das Reich Gottes nicht erben. Also lasst uns mutig sein und sich bei Gott zu Hause fühlen.

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