Wo ist die Balance zwischen Körper und Geist?

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Wo ist die Balance zwischen Körper und Geist?

Es ist inzwischen in, auf sein Äußeres zu achten, was man anzieht, was man isst, ob man genug Sport treibt. Das Internet ist voll mit Internet-Gurus und Coaches, die die „richtige“ Lebensweise predigen.  Dabei heißt es so schön „in einem gesundem Körper lebt ein gesunder Geist“. Doch ist es wahr? 
Es ist genau andersherum, der gesunde Körper folgt dem gesunden Geist.

Daniel 1:4 [es werden gesucht] junge Männer ohne Makel, schön von Gestalt und klug in aller Weisheit, einsichtsvoll und des Wissens kundig, die tüchtig wären, im Palast des Königs zu dienen, und dass man sie in der Schrift und Sprache der Chaldäer unterwiese.

Es wurde schon damals auf das Aussehen geachtet und die Schönen und Klugen wurden ausgewählt.

Daniel 1:5,8 Diesen bestimmte der König den täglichen Unterhalt von der feinen Speise des Königs und von dem Wein, den er selbst trank, und [ordnete an], dass man sie drei Jahre lang erziehen sollte und dass sie danach dem König dienen sollten. 8 Daniel aber nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der feinen Speise des Königs und mit dem Wein, den er trank, zu verunreinigen; er erbat sich vom obersten Kämmerer, dass er sich nicht verunreinigen müsse.

Es war ein großes Privileg von dem Tisch des Königs zu speisen, aber Daniel wollte sich trotzdem nicht damit verunreinigen. Er traf die Entscheidung nichts davon zu essen, auch wenn die Versuchung da war.

Wie können wir das in unserem Leben anwenden?

Matthäus 15:11,18 Nicht das, was zum Mund hineinkommt, verunreinigt den Menschen, sondern was aus dem Mund herauskommt, das verunreinigt den Menschen. Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen.

Unsere Worte kommen aus unserem Herzen, denn das was aus unserem Mund kommt, kommt direkt aus unserem Herzen und wenn es böse ist, wird es uns verunreinigen und unserem Geist schaden.

Es ist manchmal schwer zuzugeben, dass man etwas Falsches gesagt hat und man versucht sich stattdessen zu rechtfertigen. Dadurch wird das Herz des Menschen verhärtet. Und er ist nicht mehr fähig seine Schuld einzugestehen.

Aber wir müssen die Entscheidung treffen, die Daniel traf – nicht die Speise dieser Welt zu essen sondern Gottes Speise.

 

Heutzutage hat man keine Privatsphäre mehr. Soziale Medien und Organisationen sammeln Informationen und erstellen ein Profil von jedem Nutzer.  

Genauso ist das bei Gott. Er kennt jedes Wort, Er kennt dein Herz und Er führt ein Gedenkbuch von deinem Leben. Deshalb ist es sehr wichtig, was wir sagen und wovon wir uns ernähren.

Lukas 6:43-45 Denn es gibt keinen guten Baum, der schlechte Frucht bringt, noch einen schlechten Baum, der gute Frucht bringt. Denn jeder Baum wird an seiner Frucht erkannt; denn von Dornen sammelt man keine Feigen, und vom Dornbusch liest man keine Trauben. 45 Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor, und der böse Mensch bringt aus dem bösen Schatz seines Herzens das Böse hervor; denn wovon sein Herz voll ist, davon redet sein Mund.

Wenn du ein gutes Herz hast, dann wirst du auch Gutes sagen und tun. Es ist sehr wichtig unser Herz zu prüfen und sich zu fragen: welche Frucht trage ich? Gute oder Schlechte?
Denn es steht auch geschrieben, dass wir für jedes unnütze Wort Rechenschaft vor Gott ablegen müssen. Deshalb ist es sehr wichtig darauf Acht zu geben, was wir sagen.

Sprüche 10:18 Wer Hass verbirgt, hat Lügenlippen, und wer Verleumdungen austrägt, ist ein Tor.

Es gibt viele Menschen die gerne Klatsch und Tratsch sammeln, sie wissen über jeden Bescheid und lassen den anderen nicht ihre Privatsphäre. Sie sammeln jede negative Information und ernähren sich von diesem Schmutz.
Der Segen Gottes bringt keine Trauer. Aber nach einem Gespräch mit so einer Person fühlt man sich schlecht. Deshalb sind solche Menschen nicht gut für uns und wir sollten sie meiden.

Jakobus 3:9-18 Mit ihr loben wir Gott, den Vater, und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die nach dem Bild Gottes gemacht sind; 10 aus ein und demselben Mund geht Loben und Fluchen hervor. Das soll nicht so sein, meine Brüder! 11 Sprudelt auch eine Quelle aus derselben Öffnung Süßes und Bitteres hervor? 12 Kann auch, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven tragen, oder ein Weinstock Feigen? So kann auch eine Quelle nicht salziges und süßes Wasser geben.
Es ist nicht möglich, dass wir Gott preisen, Ihm die Ehre geben und kurz danach jemandem runtermachen.

Was wir für richtig und weise halten, ist nicht so. Dadurch, dass wir eine beschränkte Sicht auf das Leben haben, können wir es nicht beurteilen. Es wäre besser, wir würden es Gott überlassen, denn Er weiß es wirklich besser.

Jakobus 3,13-17  Wer ist weise und verständig unter euch? Der zeige durch einen guten Wandel seine Werke in Sanftmütigkeit, die aus der Weisheit kommt! 14 Wenn ihr aber bitteren Neid und Selbstsucht in eurem Herzen habt, so rühmt euch nicht und lügt nicht gegen die Wahrheit! 15 Das ist nicht die Weisheit, die von oben kommt, sondern eine irdische, seelische, dämonische. 16 Denn wo Neid und Selbstsucht ist, da ist Unordnung und jede böse Tat. 17 Die Weisheit von oben aber ist erstens rein, sodann friedfertig, gütig; sie lässt sich etwas sagen, ist voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch und frei von Heuchelei.

Im Vers 14 geht es um bitteren Neid, dieser wird somit gesteigert.  Es gibt Menschen, die andere „einfach nur“ beneiden und die, denen es schlecht wird, weil es den anderem gut geht. Ist einer in der Gemeinde laut unzufrieden, wird er es zuhause vielfach verstärkt zum Ausdruck bringen. Wenn ein Mensch dauern unzufrieden ist,  sind da Dämonen anwesend. Ihm wird niemals gut gehen. Das ist die Speise, die die Welt uns anbietet.

Wir entscheiden, welche Speise wir essen möchten. Frieden Gottes ist, wo keine unterschiedlichen Meinungen sind und wo man in Frieden mit allen Menschen lebt.

Als Daniel den Kämmerer fragte, er soll anderes essen ihm geben, hat der Kämmerer sich erschrocken und sagte, dass er dem König Rechenschaft ablegen muss. „Was sei denn, wenn ihr dürre seid“ sagte der Kämmerer. David schlug daraufhin, die Knechte zehn Tage zu testen, indem sie anderes Essen bekämen.

Daniel 1:12 Versuche es doch zehn Tage lang mit deinen Knechten, dass man uns Gemüse zu essen und Wasser zu trinken gibt;

Probiere auch du zehn Tage lang andere Speise zu essen. Ändere deine Atmosphäre in der Familie, Zuhause, Hauskreis, Gemeinde. Indem du verstärkt auf deine Worte achtest. 

Sei froh,  dass du dem Herrn dienen kannst. Das ist ein Privileg. Jeder Dienst in der Gemeinde, ob in der Küche, mit Putzen oder auf der Bühne kann erfüllend wirken.

In einem gesunden Körper ist ein gesunder Geist. Und auch in einem gesunden Geist ist ein gesunder Körper.

Sprüche 17:22 Ein fröhliches Herz fördert die Genesung, aber ein niedergeschlagener Geist dörrt das Gebein aus

Unser geistiger Zustand hat Auswirkungen auf unseren Körper.

Wenn einer zu Arzt kommt und sagt „es tut mir alles weh“, der Arzt aber nichts findet, dann liegt es an dem Geist. Der Arzt würde dann denjenigen zum Psychiater schicken. Allerdings muss das Problem bei der Wurzel gepackt werden und die geistliche Ernährung umgestellt.  Nur so wird man langfristig Erfolge erzielen.

Sprüche 18:20 An der Frucht seines Mundes sättigt sich der Mensch, am Ertrag seiner Lippen isst er sich satt.

Sprüche 15:13-15 Ein fröhliches Herz macht das Angesicht heiter, aber durch ein betrübtes Herz wird der Geist niedergeschlagen. 14 Das Herz der Verständigen trachtet nach Erkenntnis, aber der Mund der Narren weidet sich an der Dummheit. 15 Ein Unglücklicher hat lauter böse Tage, aber ein fröhliches Herz hat immer ein Festmahl.

Ein fröhliches Herz hat immer ein Festmahl, und es ist für die Außenstehende bemerkbar. Man hat überwiegend gute Laune und steckt sogar andere damit an.  
Ein trauriges Herz leidet ständig, egal ob was Gutes passieren würde oder nicht.

Daher hält Gott uns im Tonus damit wir nicht faul werden.

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