Warum wir Gnade lieben sollten

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Warum wir Gnade lieben sollten

2.Samuel 9:7

„Und David sprach zu ihm: Fürchte dich nicht; denn ich will gewiss Gnade an dir erweisen um deines Vaters Jonathan willen und will dir alle Felder deines Vaters Saul wiedergeben; du aber sollst täglich an meinem Tisch das Brot essen!“

Worum geht es hier?

Der erste König Israels war Saul. Am Anfang war er erfolgreich, jedoch zählt vor Allem, was am Ende passiert. Deshalb bekommt man auch erst am Ende einen Siegeskranz. Saul hat viel Böses getan, er hat sogar Propheten ermordet und alle verfolgt, die ihm nicht gefielen. Jonathan hingegen, der Sohn von Saul, liebte Gott und hatte Ehre. Ehre ist eine wichtige Eigenschaft eines Christen, und Gott gefällt es, wenn wir ehrenvoll, ehrlich und gerecht sind!

Nachdem Saul und Jonathan starben, wurde David König. Jonathan hatte einen Sohn, Mefiboseth, der als Kind fallen gelassen wurde und körperlich beeinträchtigt war. Zu dieser Zeit wurden solche Menschen besonders erniedrigt,  trotz der Tatsache, dass er der Enkel des Königs war.

1. Mefiboseth war physisch eingeschränkt. Er konnte keine besonderen Arbeiten verrichten. Genauso, wenn wir uns ehrlich anschauen können wir ohne Gottes Hilfe nichts Großes und Herrliches erschaffen. Und sogar wenn wir es schaffen, zerfallen wir in irgendeinem anderen Aspekt.

2. Er hat ein schlechtes Erbe von seinem Großvater bekommen, der ein schlechter König war und sogar mit dem jetzigen König David verfeindet war. Und normalerweise, wenn ein neuer König damals an die Macht kam, beseitigte er die Nachkommen das alten Königs.Wir haben ebenso ein gewisses Erbe: bei einigen war der Großvater ein Alkoholiker, bei anderen ein Betrüger und bei jemandem sogar ein Nazi.

3. Mefiboseth war gebrochen als Persönlichkeit. Auch wir haben oft Komplexe, die wir sorgsam vor Anderen verstecken. Aber desto mehr man sie versteckt, desto mehr Probleme werden sie später bringen! Wenn wir uns nicht mit unserer Vergangenheit und unseren Komplexen auseinander setzten, werden wir unser ganzes Leben lang eine Zielscheibe von allen sein.

4. Das einzige Gute in seinem Leben war sein Vater. Deswegen sagt David, dass Mefiboseth als Sohn eines Ehrenmannes und eines Helden, mit ihm am Tisch wie einer seiner Söhne essen soll.

Jesus ist für uns wie Jonathan für Mefiboseth. Denn nur wegen Jesus sitzen wir mit am Tisch des Vaters.

Epheser 2:8 

„Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es“

Es ist also ein Geschenk Gottes, durch Jesus Christus.

Apostelgeschichte 2:47

„sie lobten Gott und waren angesehen bei dem ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich die zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.“

Früher waren sie einfache Angler, aber nun haben sie Ansehen erworben, weil Gott mit ihnen war. Es ist die große Herrlichkeit Gottes, die uns von unseren Komplexen befreit.

Titus 3:7

„damit wir, durch seine Gnade gerechtfertigt, der Hoffnung gemäß Erben des ewigen Lebens würden.“

Wir haben nach der Gnade Gottes ein Erbe bekommen. Nicht weil wir es verdient haben. Sondern einfach so.

2.Korinther 8:9

„Denn ihr kennt ja die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, obwohl er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet.“

Wir hatten nichts, haben aber alles durch Jesus Christus erhalten.

Epheser 2:19

„So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge ohne Bürgerrecht und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen“

Wir gehören Gott!

Hebräer 13:9

„Lasst euch nicht von vielfältigen und fremden Lehren umhertreiben; denn es ist gut, dass das Herz fest wird, was durch Gnade geschieht, nicht durch Speisen, von denen die keinen Nutzen hatten, die mit ihnen umgingen.“

Wir brauchen das reine Wort Gottes, den Gottesdienst, unseren Hauskreis und unsere Vision! Und anstatt sich im Internet herumzutreiben uns sich für besonders klug zu halten, sollte man die Zeit lieber darin investieren Gutes zu tun und die frohe Botschaft zu verkünden.

Nur die Gnade beschützt uns vor Überheblichkeit aufgrund unseres Wissens. Ein Mensch, der die Gnade nicht verstanden hat, wird immer seelisch ausgelaugt sein, von der Meinung der Menschen abhängen und seine Komplexe verstecken.

Niemand sollte denken, dass das Leben nach der Gnade uns erlaubt zu sündigen! Und dass die Gnade alle Sünden bedeckt. Die Gnade bedenkt alle Sünden nur dann, wenn wir zu Jesus kommen.

Hebräer 10:25-27

„indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr den Tag herannahen seht! Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt für die Sünden kein Opfer mehr übrig, sondern nur ein schreckliches Erwarten des Gerichts und ein Zorneseifer des Feuers, der die Widerspenstigen verzehren wird.“

Du bist kein Sünder, wenn du etwas nach der Gewohnheit gemacht hast und es nicht wolltest. Aber wenn du es bewusst tust und diese Entscheidung triffst, Böses zu tun, bist du ein Sünder. Und dann wird die Gnade von dir weichen.

Fazit: Sage dich nie los von der Gnade! Lebe ihn ihr, liebe sie! Denn es ist wunderbar, in Gnade zu leben.

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