Warum ist alles so ungerecht?

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Warum ist alles so ungerecht?

Es gibt verschiedene Formen der Gerechtigkeit und der Ungerechtigkeit. Zum Beispiel gibt es Ungerechtigkeit, die man ändern kann aber es gibt auch Ungerechtigkeit, die man nicht ändern kann. Wie etwa die eigene Körpergröße oder die Tatsache, dass viele Menschen auf der Welt Hunger leiden.

Die Frage ist: Was kann man beeinflussen und was nicht? Wie kann man darauf reagieren und was kann man tun?

  1. Man kann vieles versuchen, aber es ist schwer.
  2. Einfacher ist es, anderen die Schuld zu geben und dann zu meckern.
  3. Oder man könnte etwas ändern, aber dafür hat man jetzt keine Zeit.

Aber wenn man mal ganz ehrlich ist ,stellt man sich die Frage ob man hier auf der Erde überhaupt Gerechtigkeit erwarten kann, denn auch Richter richten nur nach Recht, nicht nach Gerechtigkeit. Und wenn Gerechtigkeit hier auf der Erde nicht zu finden ist, wo dann?

In Johannes 8,3-9 geht es um eine Frau die beim Ehebruch erwischt worden ist und die nach dem Gesetz gesteinigt werden sollte. Diese Frau wurde von den Schriftgelehrten und Ältesten der Stadt zu Jesus gebracht um seine Gerechtigkeit zu prüfen.

Da brachten die Schriftgelehrten und Pharisäer eine Frau zu ihm, die beim Ehebruch ergriffen worden war, stellten sie in die Mitte und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist während der Tat beim Ehebruch ergriffen worden. Im Gesetz aber hat uns Mose geboten, daß solche gesteinigt werden sollen. Was sagst nun du? Das sagten sie aber, um ihn zu versuchen, damit sie ihn anklagen könnten. Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie! Und er bückte sich wiederum nieder und schrieb auf die Erde.
Als sie aber das hörten, gingen sie – von ihrem Gewissen überführt – einer nach dem anderen hinaus, angefangen von den Ältesten bis zu den Geringsten; und Jesus wurde allein gelassen, und die Frau, die in der Mitte stand. Da richtete sich Jesus auf, und da er niemand sah als die Frau, sprach er zu ihr: Frau, wo sind jene, deine Ankläger? Hat dich niemand verurteilt? Sie sprach: Niemand, Herr! Jesus sprach zu ihr: So verurteile ich dich auch nicht. Geh hin und sündige nicht mehr!
Jesus hat der Frau vergeben und mit seinem Opfer am Kreuz den Menschen die Möglichkeit gegeben gerecht zu werden.
Römer 3:10
Es ist keiner gerecht, auch nicht einer.
 
1 Korinther 6:9-10
Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder, weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben.
Auch wenn man im Prinzip ein guter Mensch ist, erkannt man, wenn man tief in sich hinein schaut, dass man nicht wirklich gut ist. Jedenfalls nicht, wenn man sich durch Gottes Augen sieht.
 
In der Geschichte in Matthäus 20,1-15 geht es um einen Unternehmer, der von morgens bis kurz vor Feierabend immer weiter Tagelöhner für sein Unternehmen einstellte. Da am Ende alle Tagelöhner den gleichen Lohn bekamen fühlten sich diejenigen, welche länger gearbeitet hatten ungerecht behandelt.
 
Durch diese Geschichte wird klar, dass Jesus nicht vergleicht, sondern alle gleich liebt.
 
Keiner hat sich immer an die Regeln der Bibel gehalten. Das heißt, dass nach Gottes Maßstab keiner gerecht ist. Und wenn man sich klar macht, das Ungerechigkeit Sünde ist, dann wird man sich auch bewusst, dass keiner ohne Sünde ist.
 
Gott wird die Sünder ihrer Ungerechtigkeit überlassen.
2 Thessalonicher 2:12
damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit.
 
1 Johannes 5:17
Jede Ungerechtigkeit ist Sünde

Oft fragt man: Wo bleibt denn nun Gottes Gerechtigkeit? Nur leider wird diese Frage meist von Menschen gestellt, die mit Gott nichts zu tun haben und Ihn gar nicht kennen. Und Gott (er)kennt sie nicht. Es ist wichtig zu verstehen, dass Gott das Gebet der Gottlosen nicht (er)hört. Gott (er)hört das Gebet der Gerechten.

Und damit jeder gerecht werden kann, hat Jesus all die Sünde und Ungerechtigkeit auf sich genommen, damit jeder der an Ihn glaubt und das auch mit dem Mund bekennt, gerecht wird.

1 Johannes 1,9  

Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

 

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