Warum es wichtig ist, Gott als Vater zu haben

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Warum es wichtig ist, Gott als Vater zu haben

„Wie Papa“ – ein niedlicher Ausdruck bezogen auf die Kinder, hinter dem mehr steckt. Es ist bekannt, dass Kinder den Eltern nachmachen. Selbst Kleinkinder wollen das Essen der Erwachsenen schmecken und nicht ihr Brei oder Püree.

Im Judentum haben sich die Rabbis versammelt und entschieden, die Nationalität nach der Mutter festzustellen, weil sie mehr Zeit mit den Kindern verbringt als der Vater.

Wir werden zu denen, die uns erziehen. Die Kinder ahmen den Eltern nach. Aber es ist noch nicht alles. Zu der genetischen Veranlagung kommen die elterliche Erziehung und unsere Entscheidung dazu.
Wenn jemand sich ständig daneben benimmt, sagt man, dass es von den Eltern kommt.

2. Könige 21,20-22
Und er tat, was böse war in den Augen des Herrn, wie es sein Vater Manasse getan hatte. Und er wandelte ganz auf dem Weg, den sein Vater gewandelt war, und diente den Götzen, denen sein Vater gedient hatte, und betete sie an; und er verließ den Herrn, den Gott seiner Väter, und wandelte nicht im Weg des Herrn.
2. Chronik 26,3-4
Ussija war 16 Jahre alt, als er König wurde, und er regierte 52 Jahre lang in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Jecholja, von Jerusalem. Und er tat, was recht war in den Augen des Herrn, ganz wie es sein Vater Amazja getan hatte.

Beide Könige sind in die Fußstapfen ihrer Väter getreten.

Wenn du zu Gott kommst, wird Gott zum Vater für dich. Und Er kann alle deine Mängel bedecken.

Wir alle hatten unterschiedliche Erziehung, bei einen waren die Väter gut, bei anderen weniger. Unsere Mütter waren unterschiedlich. Man kann sitzen, und alles auf die Eltern und die Erziehung abschieben. Oder man kann seine eigene Entscheidung treffen, und sagen „Gott ist mein Vater“. Und weil Gott mein Vater ist und ich vor Ihm wandle, werde ich mich jetzt anders verhalten.

Es ist wichtig, in dem ganzen Alltagsstress sich die Zeit nehmen und zu überlegen, wer ist denn mein Vater? Auf Basis welcher Erziehung verhalte ich mich? Womit muss ich in meinem Innerem kämpfen und wie überwinde ich das?

Entscheidungen müssen unabhängig von den Gefühlen getroffen werden.

Wenn Gott jetzt unser Vater ist, so sollen wir wissen, dass unser Herz trügerisch ist.

Jeremia 17,9-10
Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen? Ich, der Herr, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um jedem einzelnen zu vergelten entsprechend seinen Wegen, entsprechend der Frucht seiner Taten.

Gott hat Regeln und Prinzipien. Und Er sagt uns „stellt euch nicht an, versucht es gar nicht, Ich weiß, dass ihr verdorben seid durch die Sünde.“

Es ist schwer, sich für gut zu halten und dann zu Gott zu kommen. Für Gott wird man nie gut genug, unser Herz ist trügerisch und listig. Erst wenn wir das realisieren, können wir uns zu Gott bekennen.

Das Erfüllen des Gesetzes und der Regeln und der Glaube an Gott reichen nicht, um errettet zu werden. Sonst lebt man sein ganzes Leben in der Überzeugung, ein guter Mensch gewesen zu sein, sogar gläubig, und wenn man vor das Gericht am Ende kommt, sagt Gott, „Ich kenne dich nicht, ich hab dich nie gekannt“. Und darüber spricht die Schrift in Matthäus 7,21-23, „weicht von mir“ alle, die „Herr, Herr“ sagen aber nicht den Willen erfüllen.

Also wenn Gott mein Vater ist, so höre ich auf Ihn, ich führe Sein Willen aus. Und wie mache ich das? Indem ich erkenne, dass ich dazu alleine nicht fähig bin.
Wir müssen einsehen, dass wir Gott brauchen. „Also eigentlich bin ich ein sehr gutmütiger Mensch.“ Doch in Wirklichkeit reagierst du in schweren Situationen nicht so „sehr gutmütig“. Andere sagen, „ich bin auf Keinen beleidigt!“, obwohl sie in Wirklichkeit tief verletzt wurden und es einfach in sich begraben haben.

Jesus ist die Nummer 1. Und erst wenn wir erkennen, dass wir eine 0 sind, können wir zusammen zu einer 10 werden. Wir brauchen die Gemeinschaft mit Jesus mehr, als Er mit uns. Er ist auch ohne uns eine 1. Wir sind eine 0, ob wir das sehen oder nicht. Doch wenn wir das einsehen, können wir zusammen mit Jesus zu einer 10 werden. Und dann kann Gott zu unserem Vater werden. Vater, der mit uns geht, der uns begnadigt, der uns aber auch bestraft.

Gott als Vater würde auch bestrafen. Wie bestraft Gott einen? Wenn Gott mich nicht bestraft, so ist Er nicht mein Vater.
Gott sagt „wen Ich liebe, den züchtige Ich“ (Vgl. Offenbarung 3,19). Wen er nicht bestraft (züchtigt), der ist nicht sein Kind.

Menschen, die gegen Gott(/Gemeinde/Pastor) rebellieren, erwarten von Gott eine Bestrafung. Und es kommt keine. Weil sie schon länger nicht Seine Kinder sind. Gott hat gar nicht vor, sie zu bestrafen. Weil sie nicht zu Ihm gehören.
Kein Vater erzieht die Nachbarn oder die Nachbarskinder.
Ein Vater, der seine Kinder liebt, bestraft sie.

Wie bestraft Gott uns? In den meisten Fällen liest man etwas und versteht, dass man es falsch gemacht hat. Oder es kommt jemand aus der Gemeinde auf uns zu und fängt an mit uns zu sprechen, und wir schämen uns und verstehen, dass wir es wirklich falsch gemacht haben. Gott erzieht uns durch die Menschen, und manchmal durch die Umstände.
Wenn wir uns dagegen anlehnen und es nicht annehmen wollen, dann ist Gott nicht mein Vater.

Gott kennt deine Gedanken. Er weißt, womit du Probleme hast und wo irgendwo listig bist. Er weiß es. Wenn Gott dein Vater ist, dann wirst du auf Ihn hören.

Inwiefern ist Gott mein Vater? In den Kleinigkeiten, in den Gedanken und Handeln, inwiefern ist Er mein Vater?
Was ist die Grundlage meines Lebens, wozu lebe ich? Ein Haus zu kaufen, Kinder zu gebären, und dass sie einfach leben, so wie du?
Und dann kommt die Ewigkeit. Man wird Rechenschaft abgeben müssen für das leere Leben.

Es lohnt sich, ein Leben zu haben. Nicht einfach jeden Morgen aufzustehen und abends schlafen gehen, sondern Ziele zu haben, Streben und Wünsche zu haben, unserem himmlischem Vater zu gefallen, für Ihn etwas Großes zu verwirklichen, Seine herrliche Kinder zu sein, auf die Er stolz ist, auf die Er vertraut und deren Er sicher ist, die nie von Seinen Wegen abweichen, auf die Er Sich verlassen kann.

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