Warum du deine Kinder mitnehmen sollst, auch in die Gemeinde

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Warum du deine Kinder mitnehmen sollst, auch in die Gemeinde

Als Kind lernt man, indem man seine Eltern nachahmt. Man blickt zu den am naheliegendsten Menschen hoch. Deshalb ist es notwendig, als Eltern seine Kinder mitzunehmen. Sowas wichtiges wie Erziehung sollte man nicht dem Umfeld oder Fernseher überlassen. Gerade wenn es um den Glauben geht, welcher die Lebensrichtung bestimmt.

Wenn man Familien trennen will, beziehungsweise ihre Beziehung beeinträchtigen, ist es am einfachsten, wenn man die Eltern von ihren Kindern getrennt Zeit verbringen lässt. Das Vertrauen, welches zwischen ihnen herrschte, würde blasser werden und irgendwann komplett verschwinden. Die Eltern würden die Kinder nicht mehr verstehen und andersrum. Die Kinder würden die Eltern dann nicht mehr in ihre Welt reinlassen.

Vor mehr als 2000 Jahren war das Volk Israel in Ägypten unterdrückt worden. 400 Jahre lang arbeiteten sie für die Ägypter und es wurde immer schlimmer. Gott suchte Mose aus, um das Volk aus der Knechtschaft herauszuholen. Mose ging zum Pharao und bat ihn darum, Israel gehen zu lassen. Mehrmals verneinte der Pharao die Bitte. Schließlich ließ er sie gehen. Nur die Frauen und Kindern sollten im Lager bleiben. Die Männer durften gehen. Dies steht in 2.Mose 10:10-11 :

“Er sprach zu ihnen: O ja, der HERR sei mit euch! Sollte ich euch und eure Kinder dazu ziehen lassen? Sehet da, ob ihr nicht Böses vorhabt! 11. Nicht also, sondern ihr Männer ziehet hin und dienet dem HERRN; denn das habt ihr auch gesucht. Und man stieß sie heraus von Pharao. “

Somit verbot der Pharao dem Volk nicht, Gott zu dienen, wenn sie ihre Familie verlassen würden. Oft lassen heute auch wir unsere Kinder zurück. Wenn wir zum Beispiel auf der Suche nach einer besseren Arbeit längere Fahrzeiten in Erwägung ziehen, so dass wir weniger Zeit zu Hause und mit der Familie verbringen würden. Es ist nicht angesehen in der modernen Gesellschaft, seine Familie gegenüber der Karriere und dem eigenen Leben zu bevorzugen. Es bedarf Mut, ‘Ja’ zu den Kindern zu sagen und sie in das eigene Leben zu lassen.

In der DDR war es verboten, den Kindern vom eigenen Glauben zu erzählen. Man durfte selber zu Gottesdiensten gehen, sofern es nicht  (in der Familie) weitergegeben wurde. Man sollte abwarten, bis die Kinder reif genug waren und die selber entscheiden lassen. Heute ist es zwar erlaubt, jedoch lassen wir unsere Kinder freiwillig zu Hause.  Die Kinder wachsen auf, ohne uns und ohne Gemeinde. Sie haben nicht gesehen, wie eine Beziehung zu Gott aussehen kann. Deshalb werden sie sich eher unwahrscheinlich später für Gott entscheiden. Es ist nicht einfach, darauf zu bestehen, dass sie in die Gemeinde mitgehen sollen. Doch als Eltern muss man manchmal durchgreifen. Dies ist eine von den Sachen, für die man später als Erwachsener seinen Eltern dankt.

Denn es kann kein größeres Zeugnis geben, als wenn wir mit unserer ganzen Familie nach den biblischen Prinzipien leben und dann von Gott erzählen.  Wie es auch in der Bibel steht:  Die Diakone sollen jeder Mann einer Frau sein und ihren Kindern und ihrem Haus gut vorstehen (1. Tim 3:12).

Neben den leiblichen Kindern gibt es nämlich Menschen, die auch von uns lernen wollen. Um die wir uns kümmern. Unsere Jünger. Auch die sollte man in seinem Alltag mitnehmen.

Unsere Taten sprechen lauter als Worte, deshalb müssen wir unsere Kinder mit uns mitnehmen, damit sie von uns lernen und die richtige Lebensweise sehen.

 

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