Warum Kleinigkeiten die größten Auswirkungen in unserem Leben haben

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Warum Kleinigkeiten die größten Auswirkungen in unserem Leben haben

Kleinigkeiten lenken unser Leben. Sie bestimmen unsere Gedanken und beeinflussen unsere Entscheidungen.

Aber was sind diese Kleinigkeiten in unserem Leben?

In diesem Artikel lernen wir, warum wir auf Kleinigkeiten besonders achten müssen.

Manchmal sind Kleinigkeiten wichtig und manchmal nicht

Manchmal schenken wir den Kleinigkeiten um uns herum keine Beachtung, denn sie sind für unsere Augen unsichtbar. Jedoch spielen die Kleinigkeiten bei Entscheidungen eine ausschlaggebende Rolle. Sie bestimmen den Ausgang einer Situation.
Am Beispiel von König Saul sehen wir, welche Folge ein winziges Detail tragen kann.

1. Samuel 13:8-10
Und er wartete sieben Tage lang, bis zu der von Samuel bestimmten Zeit, aber Samuel kam nicht nach Gilgal. Und das Volk verließ ihn und zerstreute sich. Da sprach Saul: Bringt das Brandopfer und die Friedensopfer zu mir! Und er brachte das Brandopfer dar. Und es geschah, als er gerade damit fertig war, das Brandopfer darzubringen, siehe, da kam Samuel. Da ging Saul hinaus, ihm entgegen, um ihn zu grüßen.

Samuel wies König Saul an, auf ihn zu warten und untersagte ihm, das Brandopfer selbst darzubringen. “Wen interessiert es, wer das Brandopfer darbringt? Es macht doch keinen Unterschied, ob ich es tue oder Samuel” dachte sich Saul und verrichtete das Opfer selbst. Diese Kleinigkeit erschien ihm bedeutungslos, doch es kostete Saul sein Leben und das seiner Familie.

 

Wo liegen unsere Götterfiguren?

1.Mose 31:17-19
Da machte sich Jakob auf und lud seine Kinder und seine Frauen auf Kamele, und er führte all sein Vieh weg und seine ganze Habe, die er erworben hatte, seine eigene Herde, die er in Paddan-Aram erworben hatte, um zu seinem Vater Isaak ins Land Kanaan zu ziehen. Laban aber war weggegangen, um seine Schafe zu scheren; und Rahel stahl die Teraphim, die ihrem Vater gehörten. Jakob aber täuschte Laban, den Aramäer, indem er ihm nicht mitteilte, dass er fliehen wollte. Und er machte sich auf, entfloh mit allem, was er hatte, und setzte über den Euphrat und wandte sein Angesicht dem Bergland von Gilead zu.

Die Geschichte von Rahel zeigt uns, dass wir selbst Kleinigkeiten in unserem Leben zu “Götterfiguren” machen, die wir wie Backsteine mit uns schleppen. Diese Götterfiguren, die sich als Gewohnheiten tarnen, täuschen uns, sodass wir sie nicht ablegen wollen, weil sie für uns unbezahlbar werden.

Wir fürchten uns davor, etwas zu verpassen. Unser Herz vertieft sich darin, wir werden blind für Wichtiges und verstecken unsere Götterfiguren mit präziser Genauigkeit vor unseren Freunden, unserer Familie.

Die Welt gibt uns das Gefühl, dass es gar nicht so schlimm ist, wenn wir unser altes Leben nur teilweise ablegen. Doch Gott hat da eine andere Meinung.

Achans Diebstahl

Wie steht Gott zu unseren kleinen Götterfiguren? Das Beispiel Achans zeigt es uns:

Josua 7:1
Aber die Kinder Israels vergriffen sich an dem Gebannten; denn Achan, der Sohn Karmis, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serachs, vom Stamm Juda, nahm etwas von dem Gebannten. Da entbrannte der Zorn des Herrn über die Kinder Israels.

Weshalb wurde das gesamte Volk Israels bestraft? Achan wollte sich nicht von den Dingen trennen und nahm etwas mit. Doch er konnte nichts damit anfangen, da er sofort angeklagt worden wäre, wenn es jemand gesehen hätte. Die Beute, die er stahl, hatte keinen Nutzen für ihn und brachte ihm nur Verderben.

Warum möchte Gott nun, dass wir uns von allem Schlechten lossagen und selbst die Kleinigkeiten verwerfen? Die Antwort finden wir im Neuen Testament.

Neues Leben mit Christus

1. Kolosser 3:1-9
Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, so sucht das, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist; denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott. Wenn der Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit. Tötet daher eure Glieder, die auf Erden sind: Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Lust und die Habsucht, die Götzendienst ist; um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams; unter ihnen seid auch ihr einst gewandelt, als ihr in diesen Dingen lebtet. Jetzt aber legt auch ihr das alles ab — Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung, hässliche Redensarten aus eurem Mund. Lügt einander nicht an, da ihr ja den alten Menschen ausgezogen habt mit seinen Handlungen.

Paulus bringt es in seinem Brief an die Kolosser auf den Punkt: wir müssen unsere Glieder töten, was so viel bedeutet, dass wir uns von unserem Lebensstil lossagen und unsere Götterfiguren verwerfen sollen. Gott möchte, dass wir unsere Gedanken auf ihn ausrichten.

Was sind unsere Götterfiguren?

Wir wissen nun, welche Vorstellungen Gott von unserem Leben hat und wie wir mit unseren alten Gewohnheiten umgehen müssen. Aber wissen wir überhaupt, was uns davon abhält, ein Leben mit Gott zu führen, so wie er es sich wünscht? Was sind unsere Götterfiguren?

Wenn wir uns auf Gott ausrichten, erkennen wir, welche Kostbarkeiten wir eigentlich in unserem Leben haben und wie wertvoll die Zeit ist, die wir mit Gott verbringen dürfen.

Was sind deine Götterfiguren und hast du dich bereits dazu entschlossen, sie loszuwerden?

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