So nah und doch so fern? Stell deinen Glauben auf die Probe!

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So nah und doch so fern? Stell deinen Glauben auf die Probe!

Es gab eine Zeit, wo Israel sich nicht in einer guten Lage befand und der einzige Weg, auf dem Gott zu seinem Volk in dieser Zeit sprechen konnte, die Propheten waren, denn das Volk hörte Gott nicht. Und so zeigte Gott dem Propheten Hesekiel eine Vision.

Hesekiel 8:3

Und er streckte etwas wie eine Hand aus und ergriff mich bei dem Haar meines Hauptes, und der Geist hob mich empor zwischen Himmel und Erde und brachte mich in Gesichten Gottes nach Jerusalem, an den Eingang des inneren Tores, das nach Norden schaut, wo ein Götzenbild der Eifersucht, das die Eifersucht [Gottes] erregt, seinen Standort hatte.

Was ist dieses Götzenbild der Eifersucht und was hat es im Tempel zu suchen? Es ist ein Götze, der in den Menschen eine übermäßige Eifersucht angeblich Gott gegenüber erweckt.

Aber wie kann man übermäßig eifersüchtig Gott gegenüber sein?

Übermäßige Eifersucht Gott gegenüber bedeutet ein Fanatiker zu sein, der keine persönliche Beziehung mehr mit Gott hat sondern ein religiöser Mensch ist, der Götzen anbetet.

In der Bibel steht alles so klar und einfach, aber wenn das Götzenbild der Eifersucht da steht wird alles einfache verkompliziert und man versteht nichts mehr.

Hesekiel 8:10

Da ging ich hinein und schaute, und siehe, da waren allerlei Bildnisse von Gewürm und gräulichem Getier, auch allerlei Götzen des Hauses Israel ringsum an die Wand gezeichnet.11 Und vor ihnen standen 70 Männer von den Ältesten des Hauses Israel, und mitten unter ihnen stand Jaasanja, der Sohn Schaphans; und jeder von ihnen hatte eine Räucherpfanne in seiner Hand, und der Duft einer Weihrauchwolke stieg auf.

Dies ist Götzenanbetung – eine Parodie des echten Gottesdienstes. Die Priester waren eigentlich im Tempel aber beteten dabei Götzen an und oft passiert uns das gleiche – wir gehen zwar in die Gemeinde aber leben einfach unser altes Leben weiter und denken nur an unsere eigenen Sachen – dies ist auch Götzendienst.

Die Götzen stellen die verschiedenen Sorgen/Nöte/Bedürfnisse der Menschen da. Sie antworten den Menschen auf Ihre Bedürfnisse.

Aber was hat das mit uns zu tun?

Götzendienst sind zum Beispiel egoistische Gebete – wenn wir immer nur für Segen für sich selbst beten. Es ist der Wunsch Resultate zu erreichen, ohne etwas an seinem Leben zu verändern.

Die Menschen wollen nichts verändern, sondern sie wünschen sich einen Zauberstab, der ihnen jeden Wunsch erfüllt. Diese Menschen denken: “Ach es wird schon alles gut, wir werden einfach weiter so leben wie vorher.”

Hesekiel 8:12

Da sprach er zu mir: Menschensohn, hast du gesehen, was die Ältesten des Hauses Israel im Finstern tun, jeder in seinen Bilderkammern? Denn sie sagen: Der Herr sieht uns nicht; der Herr hat dieses Land verlassen!

Die Priester sagten: Der Herr sieht uns nicht! Sie dachten Gott hat sie bereits verlassen.

Hesekiel 8:14

 Und er führte mich zu dem Eingang des Tores am Haus des Herrn, das gegen Norden liegt; und siehe, dort saßen Frauen, die den Tammuz beweinten.

Die Frauen beweinten den Tammuz. Den schönen Frühling, der vorbei geht. Dabei handelt es sich um die übermäßige Sorge um sein Aussehen – also Eitelkeit. Es ist die Anbetung seines eigenen Körpers.

Gott jedoch hasst jede Art von Götzenanbetung!

Lasst uns sich heute fragen: Wer sind wir? Sind wir Götzenanbeter oder wahre Anbeter Gottes? Sind wir in uns selbst verliebt oder in Gott? Beten wir Götzen an oder etwa uns selbst? Oder beten wir Gott an?

Wenn wir anfangen etwas so sehr zu lieben, dass es die Liebe Gott gegenüber übersteigt, dann entsteht daraus ein Götze und hinter diesen Götzen stellt sich ein Dämon ein.

Der größte Götze, der immer in unser Leben kriecht ist unser eigenes Ego! Es ist ein Götze dieser Welt – ich und meine Meinung, meine Interessen, mein Leben…

Wer sich selbst nicht verleugnet der ist meiner nicht würdig sagt Jesus.

Denn Liebe besteht nicht aus Worten sondern aus Taten!

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