Schaue immer nach VORN!

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Schaue immer nach VORN!

Sprüche 4:25-27

Halte dir immer vor Augen, was gut und richtig ist, und geh geradlinig darauf zu. Wähle sorgsam deine Schritte und weiche nicht vom rechten Weg ab! Schau weder nach rechts noch nach links und halte dich vom Bösen fern.

Das ist ein Leitvers für uns, denn jede Generation gibt der nächsten etwas weiter und sagt: “Schau nicht nach hinten, sondern schau nach vorn!”
Jemand, der in der Vergangenheit lebt, bleibt stehen aber die nächste Generation geht voraus.


Dies funktioniert jedoch nicht von allein, dafür brauchen wir die ganze Gemeinde. Wenn wir auf dem Weg des Herrn gehen, gehen wir automatisch voran, da der Weg Gottes immer weiter bergauf führt.
Schauen wir auf das Beispiel von Lots Frau. Sie schaute zurück und wurde zu einer Salzsäule, obwohl ein Engel Gottes ihr sagte, sie solle nicht zurückschauen und weiter laufen.

1.Mose 19:17 

Und es geschah, als sie sie hinausgeführt hatten, da sprach einer: Rette deine Seele! Und schaue nicht zurück; steh auch nicht still in dieser ganzen Umgegend! Rette dich ins Bergland , damit du nicht weggerafft wirst!

Was bedeutet es, nach hinten zu sehen?

Lot dachte, das Land welches er wählte, wäre ein Segen. Doch war es verdorben und voller Sünde. Trotz Lots Entscheidung nach Kanaan zu gehen, ohne Gott vorher zu fragen, was sein Wille für ihn wäre, sendete Gott Seine Engel, um Lot und seine Familie zu retten.

Lots Frau aber hörte nicht auf die Worte Gottes und drehte sich um, weil sie den Reichtum und Wohlstand nicht loslassen wollte, den sie in Kanaan hatte.

Aber trug sie deshalb die alleinige Schuld an ihrem eigenen Untergang?

1. Mose 19:18‭-‬22 

Aber Lot sprach zu ihnen: Ach nein, mein Herr! Siehe doch, dein Knecht hat vor deinen Augen Gnade gefunden, und du hast mir große Barmherzigkeit erwiesen, dass du meine Seele am Leben erhalten hast. Aber auf das Bergland kann ich mich nicht retten; das Unglück könnte mich ereilen, sodass ich sterben müsste! Siehe, jene Stadt dort ist so nahe, dass ich dahin fliehen könnte; und sie ist klein. Ach, lass mich dahin fliehen! Ist sie nicht klein? Nur dass meine Seele am Leben bleibt! Da sprach er zu ihm: Siehe, ich habe dich auch in dieser Sache erhört, dass ich die Stadt nicht zerstöre, von der du geredet hast. Eile, rette dich dorthin; denn ich kann nichts tun, bis du hineingekommen bist! — Daher wird die Stadt Zoar genannt.

Lot säte Zweifel in seine Familie indem er Gott nicht vertraute und den Weg Gottes nicht gehen wollte. Er machte ihm sogar den Vorschlag , in eine andere Stadt, nicht weit weg von Kanaan gehen zu können, als wüsste Lot es besser als Gott. Damit sagte Lot, dass Gottes Plan nicht vollkommen sei und nicht so gut, wie sein eigener. Doch wir können sehen, dass Gott trotz falscher Entscheidungen unsererseits immer neue Wege schafft und uns somit eine neue Chance gibt. Denn das ist Gnade.

Gottes Plan ist die Errettung aller Menschen! Scheue nicht den schweren Weg, scheue nicht den Weg der Errettung zu gehen. Wir müssen aufpassen, was wir in unsere Familie säen, denn alle werden das Gesäte ernten. Zweifel zerstören deine Familie. Zweifel zerstören Gottes Plan in dir. Zweifel zerstören dein Leben.

Wenn wir Abraham betrachten, hatte er in dieser Zeit noch gar nichts. Das Potential bei Lot war größer aber Gott segnet die, die ihm vertrauen und die keine Zweifel säen. Bereits ein wenig Zweifel hat enorme Auswirkungen auf das Leben.

Dies haben auch die Töchter Lots erlebt. Sie hatten kein Ziel mehr und haben dem Plan Gottes nicht vertraut. Dadurch entstand eine große Sünde, denn sie begangen Inzest mit ihrem Vater. Die Völker, die aus ihren so gezeugten Kindern entstanden, die Moabiter und Ammoniter, wurden zu Feinden des Volkes Israel, obwohl sie eigentlich eine Familie mit Abraham waren.

Merken wir uns, dass alles was uns zurück wirft oder zum Stillstand führt,  uns nicht in Gottes Reich führt.

Abraham steht für eine Person, die nach vorne schaut!

Hebräer 12:2 

indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.

Auf Jesus wollen wir schauen.  Wir wollen den Blick auf ihn richten, der alles erduldet hat für uns. Kennst du Gott, dem dein Leben gehört?

Abraham vertraute Gott in allem. Gott sagte zu Abraham: “Geh und zieh aus dem Land deines Vaters!” Abraham gehorchte Gott und legte sein ganzes Vertrauen auf Ihn. Schau auf Abraham! Gott segnete ihn und er hatte  Überfluss in allem. Jede Entscheidung traf er mit Gott.

Damals auf dem Meer oder auf einer Burg, brauchte man ein Fernglas, denn es war wichtig weit nach vorne sehen zu können. Abraham schaute nicht mit seinen menschlichen Augen, sondern nahm das Fernglas Gottes.

Das sollen wir ihm gleich tun. Trotz, dass Abraham das schlechtere Land nahm und Lot das anscheinend bessere, segnete Gott den Boden unter seinen Füßen mit allem.

1. Mose 13:18

Da brach Abram auf, kam und wohnte bei den Terebinthen Mamres in Hebron und baute dort dem Herrn einen Altar.

Abraham war immer dankbar für das, was er erhalten hat. Das war ihm nur durch sein vollkommenes Vertrauen auf Gott möglich. Er führte sogar den Zehnten ein. So gab er jedesmal den zehnten Teil von all seinem Besitz Gott ab.

Als Lot gefangen wurde, war es Abraham, der seine Männer nahm und ging, um ihn zu befreien. Er tat dies ohne zu meckern. Ja, er sah bereits das, wo Gott ihn hin bringen wollte und nicht das, nicht wo er gerade war.

Gott zeigt auch dir bereits, wo er dich hin bringen möchte. Durch das Fernglas des Glaubens zu sehen bedeutet Gottes Stimme zu hören und Ihm zu vertrauen.

Warum ist die Vision so wichtig?

Gott zeigte Abraham Visionen, damit er lernte noch weiter zu sehen. Er versprach ihm eine Nachkommenschaft so zahlreich, wie der Sand, der Staub, wie die Sterne.

Lasse dich nicht leiten durch Grenzen, sondern sehe immer nach vorne! 

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