Ist Treue erlernbar?

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Ist Treue erlernbar?

Treue wird in der Bibel als Tugend bezeichnet. Heutzutage ist sie allerdings selten anzutreffen. Man möchte lieber unverbindlich bleiben und den größten Profit für sich selbst herausschlagen. Eheschließungen werden gelöst oder gar nicht erst eingegangen, denn die persönliche Freiheit ist der Gesellschaft am wichtigsten. Um einen Unterschied zu machen, ist es also wichtig treu zu sein. Doch wie geht das nochmal?
Untreue verbreitet sich wie eine Krebskrankheit, die in der ganzen Gesellschaft um sich frisst. Gemeinden bleiben davon auch nicht verschont. Daher ist es wichtig, bei sich selber anzufangen und wachsam zu sein. Man darf sich folglich nicht an den Geist der Untreue gewöhnen. Er verfolgt einen, auf Schritt und Tritt. Er kommt von selbst und unbemerkt. Um sich davor zu bewahren, kann man eine Selbstkontrolle machen, welche Stufe von Treue man bereits hat und welche man noch erreichen möchte:

Arten der Treue

1. Die “Urtreue” – sie ist von Anfang an da und liegt dem Menschen sozusagen “im Blut”.
Manche Menschen haben von sich aus ein tiefes Verständnis von Treue und folgen einem inneren “Ehrenkodex der Treue”. Ein tugendhafter Mann war zum Beispiel ein Soldat Namens Ittai, im alten Testament. Er blieb David treu, auch wenn er damit mehr Unannehmlichkeiten hatte.

Die Geschichte lässt sich dazu in 1. Buch Samuel Kapitel 15 nachlesen.

“Untreue wird aus Glückshormonen heraus geboren.” Wenn man gute Gefühle erleben möchte, wird man schnell untreu.

Der Soldat Ittai war nicht verpflichtet bei David zu bleiben, doch er entschied sich aus freien Stücken. Er gehörte zu den Menschen, die trauerten aber sich nicht Absalom zu wandten.

2. Samuel 15:30

“David und die Menschen, die mit ihm gegangen waren, stiegen weinend den Ölberg hinauf. Als Zeichen der Trauer hatten sie ihre Gesichter verhüllt und liefen barfuß. “

2. Die erlernte Treue
Treue ist eine Entscheidung, die im Herzen getroffen wird. Man steht immer wieder vor der Wahl, ob man treu ist oder nicht.
Verräter verraten nicht, weil sie es wollen sondern, weil sie vor der Wahl stehen zu leiden oder es einfach zu haben.
Es lohnt sich dabei den schwereren Weg zu wählen und treu zu sein, denn dann hat man einen größeren Gewinn.

Lukas 19:26

“Eins ist sicher: Wer viel hat, der bekommt noch mehr dazu. Wer aber nichts hat, dem wird selbst noch das Wenige, das er hat, genommen! “

3. Die Treue Gottes
Gott lehrt uns Treue. Wenn wir zu Ihm kommen, schenkt er uns Treue. Durch das Wort Gottes erkennt man, wie treu Gott ist und lernt dabei für sein eigenes Leben.
Untreue entsteht nur durch den eigenen Egoismus. Wenn man zu Gott kommt,  soll man sagen, dass man im Unrecht ist. Wenn wir vom Geist Gottes geboren werden, dann verändern wir uns.

“Treue ist keine Sklaverei. Es ist eine Entscheidung.”

Die Treue, die Gott uns gibt und sich von uns wünscht, ist erreichbar. Wie? Es ist nicht entscheidend, welche Art der Treue man hat. Wichtig ist, Jesus mehr zu lieben als seine eigenen Gefühle. Man muss wissen, wer man in Gott ist und was er einem geschenkt hat.

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