Die 10 Gebote eines erfolgreichen Hauskreises

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Die 10 Gebote eines erfolgreichen Hauskreises

Es passiert schneller als man denkt.

In einer großen Gemeinde kann man als Besucher schnell untergehen, wenn sich mehr als 500 Menschen an einem Gottesdienst versammeln.

Damit niemand in dieser Masse verloren geht, sind viele Gemeinden (auch unsere) in Hauskreise eingeteilt. Ein Hauskreis (auch Hauskirche genannt) ist eine Gruppe von Menschen, die sich treffen, um die Bibel zu lesen, Gemeinschaft zu haben und gemeinsam den Weg des Glaubens zu gehen.

Dank der Hauskreise geht niemand unter – jeder kann seine Meinung und seine Anliegen äußern.

Doch solch ein Hauskreis ist auch eine Herausforderung.

Die 10 Gebote eines Hauskreises

Was macht eigentlich einen erfolgreichen Hauskreis aus? Wie sollte solch ein Hauskreis ablaufen, um erfolgreich und fruchtbar zu sein?

Wir haben dazu zehn Gebote an einen Hauskreis aufgestellt:

1) Liebe den Hauskreis

Du musst verstehen, wie wichtig ein Hauskreis ist, um ihn zu lieben. Ohne Hauskreise bleiben große Kirchen eine anonyme Masse und enge Gemeinschaft ist nicht möglich. Ohne Hauskreis gibt es keine tiefe Beziehung zwischen den Mitgliedern der Gemeinde.

Deshalb ist er so wichtig. Deshalb musst du ihn lieben.

2) Weiche nicht von der Vision ab

Ein Hauskreis ist nicht dafür da, um einfach die Zeit totzuschlagen. Der Hauskreis sollte das große Ganze im Auge haben und der gemeinsamen Vision der Gemeinde dienen.

3) Sei nicht fruchtlos

Kuchen, Tee und Spaß am Hauskreis sind wichtig. Doch das ist nicht der Zweck des Hauskreises. Ein Hauskreis muss “Frucht” bringen.

Was für “Früchte” sollte ein Hauskreis bringen? Noch-Nicht-Gläubige erreichen. Neue Gläubige im Glauben festigen. Gefestigte zu Leitern machen.

4) Sei regelmäßig

Ein Hauskreis muss regelmäßig stattfinden. Anders kann sonst keine tiefe und enge Beziehung zwischen den Mitgliedern entstehen. Wir treffen uns einmal wöchentlich.

5) Achte auf die Familien

Der Hauskreis ist nicht dafür da, damit Kinder von ihren Eltern flüchten können oder damit Partner mal Zeit “ohne den anderen” verbringen können. Ein Hauskreis ist dafür da, um kaputte Beziehungen zu heilen und Familien zu festigen.

Natürlich ist ein Hauskreis ein Zufluchtsort für alle, die Hilfe brauchen. Doch der Hauskreis arbeitet daran, die Beziehungen zu heilen und nicht einfach wegzulaufen.

6) Jedes Mitglied muss wachsen

Der “kleine” 40-jährige Alex geht schon seit 10 Jahren zum Hauskreis und bei ihm passiert nichts. Kein charakterliches Wachstum, keine Fortschritte im Glauben, keine guten Werke.

Das darf nicht sein. Der Hauskreisleiter muss seine Mitglieder fördern und auf neue Ebenen bewegen. Ziel ist, dass jedes Mitglied auch mal ein Leiter wird.

7) Bewahre die Heiligkeit der Gruppe

Sünder sind willkommen. Jesus ging mit Sündern essen und rief sie zu sich. Doch sie blieben nicht so wie sie waren. Sie bleiben keine Sünde, sondern wurden zu Jüngern.

Deshalb achte auf deinen Hauskreis: Sünder sind immer willkommen. Doch die Sünde soll nicht wachsen, sondern abnehmen.

8) Klaue keine Schafe

Dieses Gebot wird leider in vielen Gemeinden nicht gepredigt, weil es etwas unpopulär ist. Es heißt: Baue nicht auf fremdem Grund. Klaue keine Schafe anderer Hirten.

Sprich: Du sollst nicht Menschen aus anderen Kirchen oder Hauskreisen abwerben. Dein Ziel ist es, Menschen die frohe Botschaft zu bringen, die sie noch nicht gehört haben – und nicht die Wissenden zu dir zu locken, damit du mit großen Besucherzahlen angeben kannst.

9) Hüte dich vor dem Mülleimer

Mache den Hauskreis nicht zum geistigen Mülleimer der Mitglieder. Alle dürfen ihre Sorgen und Nöte äußern, aber sich nicht auskkotzen und nur murren. Der Hauskreis soll erbauen, nicht runterziehen.

Sorge stets für Ordnung, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen und angenehme Gespräche möglich sind. Murren und Rebellion haben auf dem Hauskreis nichts verloren. Streit klärt man besser im Einzelgespräch.

10) Habe eine Strategie für dein Ziel

Jeder große Manager kann genau sagen, wie seine Ziele aussehen und wie er sie erreichen will. Warum haben dann so wenige Pastoren eine Strategie, wenn ihre Aufgabe doch viel wichtiger ist, weil sie für Menschen verantwortlich sind?

Auch als Hauskreisleiter solltest du Ziele und Strategien haben. Denn ein Schiff, das nicht weiß wohin es will, wird niemals ankommen. Es wird auf hoher See untergehen.

Der erfolgreiche Hauskreis

Ein erfolgreicher Hauskreis hält sich an diese 10 Gebote eines Hauskreises. Wenn du merkst, dass dein Hauskreis diese Gebote nicht erfüllt, dann fang langsam an, dies zu ändern.

Nicht mit der Axt, sondern mit liebevoller Hand. Sei ein Vorbild und sei selbst die Veränderung, die du sehen willst. Ohne Vorwürfe, ohne Streit.

Gott segne dich und deinen Hauskreis.

One thought on “Die 10 Gebote eines erfolgreichen Hauskreises

  • Karel Roman

    Hohepriesterliche Mittler-Gesinnung – Denkart JESU!
    Hebr. 7, 22-27/8, 1-2;6

    Eine Mittler-Gesinnung erfüllt die VATER-FREUDE GOTTES: „So erfüllt meine Freude, dass ihr dieselbe Gesinnung und dieselbe Liebe habt…“ „…diese Gesinnung sei in euch, die auch in CHRISTUS JESUS ist…“ Phil. 1, 2;5

    „Eine größere Freude habe ich nicht als dies, dass ich höre, dass meine Kinder in der WAHRHEIT wandeln.“ „Denn die LIEBE freut sich mit der Wahrheit.“ 3. Joh.4/1. Kor. 13, 6b

    Ein Glaubenskind rechter Art, ein Jünger JESU, eine neue Schöpfung, hat durch das Geschenk GOTTES den GEIST Seines SOHNES empfangen. Das ist der GEIST der SOHNSCHAFT, der GEIST des GLAUBENS JESU und somit „die Gesinnung/Denkart JESU CHRISTI.“
    Diese Denkart zeigt sich besonders als eine priesterliche Mittler-Gesinnung, denn es ist die Gesinnung des GEISTES: „Leben und Friede“ – so auch durch uns, denn „das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ Gal. 2, 20/3, 2;5;22/2. Kor. 4, 13/Röm. 8, 6 b/2. Kor. 5, 17/Eph. 2, 1-5

    Ein GOTTESKIND, „bewaffnet“ mit der Gesinnung JESU, ist mit ganzer Seele bemüht, bis zum Ziel, das VATERHERZ GOTTES beständig zu erfreuen und im Glaubensgehorsam in Liebe, erster Liebe, den Fußstapfen JESU nachzufolgen, von Ihm zu lernen: Demut von Herzen und Sanftmut; auch um prüfen zu können, was der Wille GOTTES ist, und zwar der gute, wohlgefällige und vollkommene. So wird durch Umgestaltung und Erneuerung des Denksinns, der Gedanken, die gesamte Frucht des GEISTES, des LICHTS, der Charakter JESU und somit der VATER-GOTT offenbar, „der VATER verherrlicht im SOHN“ und Seinen Kindern, im Einssein!
    1. Petr. 2, 21/4, 1-3/Mt. 11, 29/Gal. 5, 22/Eph. 5, 9/Röm. 12, 1-2/15, 5-7/Joh. 14, 13/17, 22-23

    Ihre Kraft entfaltet die Mittler-Gesinnung in der Gemeinschaft des HEILIGEN GEISTES; sie ist die vollkommene Freude der Gemeinschaft des VATERS mit Seinem SOHN und uns, Seinen Kindern. Wie unser MITTLER JESU ist diese selbstlose Denkart ständig darauf bedacht, dass es niemandem an der GNADE GOTTES mangle. Ihre Hauptarbeit, im Gebet und der Sorge für das gesamte Haus GOTTES, besteht in Auferbauung, Zuspruch und Trost jedes einzelnen Gliedes der Familie des GLAUBENS, geprägt vom Willen JESU, uns untereinander heilig, makellos und unbeschuldbar vor Seinem Angesicht darzustellen und nicht bloß zustellen; im Gebet für die Verlorenen in Retter- und nicht Richtergesinnung.
    1. Joh. 1, 3-4; 7/2. Kor. 13, 13/Hebr. 12, 15/1. Kor. 12, 24-27/14, 3/Kol. 1, 22/Eph. 1, 4/1. Petr. 4, 8/1. Mo. 9, 23/Joh. 3, 17/20, 21/Sach. 7, 9-10/8, 16-17

    Allein in dieser Mittler-Gesinnung, der Denkart CHRISTI und GOTTES, im WORT und GEIST und WERK, zum hohen Lobpreis GOTTES, wird der Hausbau unseres HAUSHERRN zu einem „Bethaus für alle Nationen“, im FEUER und in der KRAFT des HEILIGEN GEISTES. Denn der HERR ist der GEIST, der „Mensch CHRISTUS JESUS“, unser MITTLER – und wir als „Gesandte an Seiner Statt“.
    Ps. 149/150/Jes. 56, 7/Lk. 19, 46/2. Kor. 3, 17/1. Tim. 2, 5/2. Kor. 5, 20-21

    Der uns anvertraute „Dienst der Versöhnung“, zur vollständigen Ernteeinbringung, kann nur in der Liebes- und Glaubenskraft dieser Mittler-Gesinnung, durch ein wiederhergestelltes, untereinander ausgesöhntes HAUS DER BARMHERZIGKEIT GOTTES, im Einssein JESU, beschleunigt und vollendet werden. Eine aufrichtige Herzenshingabe an die ALLMACHT der GNADE, die den Kampfplatz unserer Gedankenwelt täglich im Leben und Frieden erobern d. h. beherrschen und die SIEGE und HERRLICHKEIT GOTTES offenbaren will, lässt den neuen Menschen GOTTES gesund im Glauben und der Liebe JESU aufwachsen, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, in das BILD des HAUPTES, bis zur CHRISTUSREIFE – Ziel: „Hochzeit des LAMMES“!

    Ps. 85, 5/Apg. 3, 21/15, 16/Hos. 6, 6/Mt. 9, 13/Jak. 1, 22; 25/Joh. 17, 21-23/2. Petr. 3, 11-12/Apg. 4, 32/2, 13b/1. Kor. 15, 10/2. Kor. 3, 5-6;17-18/
    Röm. 6, 12-14/Ps. 62, 12-13/Lk. 9, 23/Eph. 4, 12-13/Offb. 19, 7-8

    Schriftstellen: EBF/KNT KaRo

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