Ehre

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Weißt du was Ehre bedeutet?

Heutzutage lehrt man Ehre nicht in der Schule. Die Jugend kennt diesen Begriff nicht einmal. Denn Ehre ist kein Wort des 21. Jahrhunderts.  Oft wird Ehre in Verbindung mit Ehrenmord oder geleistetem Armeedienst im Krieg gebracht. Aber das ist keine echte und aufrichtige Ehre – nein, es hat noch nicht einmal ansatzweise etwas mit wahrer Ehre zu tun.

Bei Wikipedia steht, dass das Wort Ehre von Ehrlichkeit abstammt. In Wirklichkeit ist Ehre also Ehrlichkeit. Eine ehrliche Beziehung zu sich selbst und zu den Menschen, mit denen du etwas zu tun hast. Wenn du mit jemandem etwas abgemacht hast, erinnerst du dich daran und hälst dein Wort, wenn du ehrlich bist bzw. Ehre hast.

Aber was ist mit deiner Beziehung gegenüber Gott?

In der Bibel steht, dass jede Zweckentfremdung von Gottes Plan unehrenhaft ist. Gott wünscht sich, dass du ehrenhaft in dem bist, was Gott dir gibt. Eine Zweckentfremdung steht zum Beispiel in 2. Mose 34:26  In diesem Abschnitt der Bibel geht es um die Gesetzte und Regeln die Gott den Menschen gegeben hat, damit sie ein gutes und ehrenhaftes Leben führen können.

“Die Erstlinge von den ersten Früchten deines Ackers sollst du in das Haus des Herrn, deines Gottes, bringen. Du sollst ein Böcklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen.”

Die Milch der Ziege war nach Gottes Plan für das Wachstum und die Aufzucht des Böckleins gedacht und nicht um es darin zu kochen – denn Milch ist geschaffen, um Leben bringen und nicht den Tod. Solche Gerichte galten in einigen Kulturen als Delikatesse. Für Gott war es eine ehrlose Delikatesse. Es ist wichtig, dass du Gott fragst was du mit den Sachen machen sollst, die er dir gibt.

Auch Versprechungen gegenüber Gott solltest du halten, wie in 5 Mose 23:22-24 beschrieben:

“Wenn du dem Herrn, deinem Gott, ein Gelübde ablegst, so sollst du nicht säumen, es zu erfüllen; denn der Herr, dein Gott, wird es gewiß von dir fordern, und es würde eine Sünde für dich sein. Wenn du es aber unterläßt, zu geloben, so ist es keine Sünde für dich. Was aber über deine Lippen gegangen ist, das sollst du halten und tun, so wie du es dem Herrn, deinem Gott, freiwillig gelobt hast; das, was du mit deinem Mund versprochen hast.”

Um Ehrenhaft zu handeln musst du nicht nur gut anfangen, sondern auch bis zum Ende durchhalten. Das heißt letztendlich, dass ein Mensch der Ehre auch Willenskraft hat. Und dafür ist es wichtig sich selbst gegenüber ehrlich zu sein. 

Deine Ehre fängt in der Familie an.

  1. Rede keinen Blödsinn: Rede nicht über Sachen die du nicht verstehst. Oft verstehen wir erst im erwachsenen Alter, warum unserer Eltern gehandelt haben, wie sie gehandelt haben. Wir aber reden oder denken in unserer Jugend schlecht über sie. Wenn du das Verhalten deiner Familie vor anderen schlecht machst, entehrst du deine Herkunft und damit dich selbst.
  2. Mache denen keine Vorwürfe, die dich ernährt und aufgebaut haben. Sie haben es so gut getan, wie sie eben konnte. Wenn du deine Eltern, Lehrer und Vorgesetzte mit Vorwürfen überhäufst, zeigst du Respektlosigkeit und damit auch Ehrlosigkeit.
  3. Habe eine Vision für dein Leben. Kurzfristige Ehrlosigkeit kann langfrisige Folgen haben. Du solltest dir immer im Klaren darüber sein, was dein langfristiges Ziel ist, damit du den Fallen der Ehrlosigkeit ausweichen kannst.

 

 

 

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