Auf eigener Welle sein

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Auf eigener Welle sein

Die Menschen neigen dazu, bestimmte Sachen, Anmerkungen etc. auf ihre eigene Weise zu verstehen und zu interpretieren. Wenn uns jemand etwas sagt, verstehen wir es manchmal ganz anders als derjenige es gemeint hat. Oder wir tun Dinge so wie wir es wollen, auch wenn es nicht das Richtige ist. Das hängt damit zusammen, dass wir in unserer eigenen Welt leben, nur unsere eigenen Gedanken haben und oft gar nicht nachdenken. Über solche Menschen sagt man „sie befinden sich auf ihrer eigenen Welle“.

Jesu Jünger, von denen man es gar nicht denken würde, befanden sich auch auf ihrer eigenen Welle. In Matthäus 16: 5-11 lesen wir:

„Und als seine Jünger ans jenseitige Gestade kamen, hatten sie vergessen, Brot mitzunehmen.  Jesus aber sprach zu ihnen: Sehet zu und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer! Da machten sie sich untereinander Gedanken und sagten: Weil wir kein Brot mitgenommen haben! Da es aber Jesus merkte, sprach er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, was macht ihr euch Gedanken darüber, dass ihr kein Brot mitgenommen habt? Versteht ihr noch nicht, und denkt ihr nicht an die fünf Brote für die Fünftausend, und wie viele Körbe ihr da aufhobet? Auch nicht an die sieben Brote für die Viertausend, und wie viele Körbchen ihr da aufhobet? Warum versteht ihr denn nicht, dass ich nicht vom Brot gesprochen habe, sondern dass ihr euch hüten solltet vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer.“

Die Jünger haben vergessen Brot mitzunehmen und dann sagt Jesus  zu ihnen, sie sollen sich vor dem Sauerteig der Pharisäer hüten. Die Jünger verstehen die Aussage von Jesus komplett falsch und denken, dass Jesus dies sagt, weil sie das Brot nicht dabei haben. Jesus bemerkt es sofort und sagt, dass sie kleingläubig sind, weil sie sofort an so etwas denken. Sie haben die Wunder mit der Vermehrung der Brote gesehen und machen sich trotzdem Sorgen, dass sie hungrig bleiben. Jesus wollte ihnen geistliche Sachen vermitteln, aber ihre Gedanken steckten im Fleischlichen.

Eines der großen Hindernisse im Dienst sind unsere alltäglichen Sorgen. Wir glauben nicht, dass Gott sich um uns sorgen wird, wenn wir viel in das Reich Gottes investieren. Gott will aber, dass wir zuerst nach Seinem Reich streben. Habe keine Angst deine Familie zu Gott zu führen und Ihm zu dienen! Kleinglaube ist das fehlende Vertrauen darauf, dass das wohin wir gehen richtig ist.

Was hat die Jünger daran gehindert die Aussage von Jesus richtig zu verstehen?

  1. Selbstbeschuldigung und Minderwertigkeit. Sie hatten das Gefühl etwas falsch gemacht zu haben und zweifelten an Gottes Wundern.
  2. Sie lebten in ihrer eigenen Welt. Mit ihren eigenen Vorstellungen und Meinungen. Lebt man auf diese Weise, so kann man nicht hören was Gott und andere einem sagen. Man kann so sehr auf sich selbst konzentriert sein, dass sogar unsere Familie sich von uns distanziert.

Wenn wir auf unserer Welle sind, wird alles was in uns ist unseren Kindern weitergegeben. Man muss an sich selbst arbeiten, um sich später an seinen eigenen Kindern und der Zukunft seines Lebens zu freuen. Man muss anfangen auf kluge Menschen zu hören. Alles was für uns wertvoll sein wird, wird auch für unsere Kinder wertvoll sein. Wir sind das größte Beispiel für sie.

Sei nicht kleingläubig und höre auf, auf eigener Welle zu leben! Vertraue und glaube Gott, dass du dazu fähig bist Gottes Stimme und die der anderen um dich herum zu hören! Das wird dein Leben und das Leben deiner Familie verändern!

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