5 Merkmale, die einen echten Nachfolger auszeichnen. Hast du sie auch?

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5 Merkmale, die einen echten Nachfolger auszeichnen. Hast du sie auch?

Jeder von uns hat sich schon mal mit der Frage beschäftigt, was Freiheit eigentlich bedeutet. Ob das nun die finanzielle oder körperliche Freiheit ist, oder einfach nur die Möglichkeit mit der eigenen Zeit nach seinem Belieben umzugehen.

Die Bibel spricht in Sprüche 14,12 davon, dass das, was die Menschen sich überlegen nicht immer das Richtige ist. „Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber zuletzt führt er ihn doch zum Tod“.

Heißt das etwa, dass wir verloren sind? Nein, wenn wir unser Leben nach Jesus richten, wie in Johannes 14,6 „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als durch Mich!“. Gott hat einen Plan für jeden einzelnen von uns. Wir müssen ihn nur noch annehmen. Im ersten Brief an Timotheus schreibt Paulus, dass der junge Timotheus auf seine Lebensführung achten soll und diese mit der von Gott gewollten vergleichen soll. „Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; bleibe beständig dabei! Denn wenn du dies tust, wirst du sowohl dich selbst retten als auch die, welche auf dich hören.“(1. Timotheus 4,16)

Aber wer ist in diesem Vers gemeint mit „die, welche auf dich hören“? In der Bibel wird  das Wort „Jünger“ 270 Mal verwendet und nur dreimal des Wort „Christ“. Es wird ein großer Wert auf die Nachfolger gelegt. Wenn es so wichtig ist, ein Nachfolger zu sein, wie erkennt man dann einen, beziehungsweise wie wird man selbst ein echter Jünger/Nachfolger Jesu? Hier sind fünf Punkte, an denen man einen echten Nachfolger erkennt.

1. Ein guter Jünger liebt Jesus mehr als alles andere.
Ist das Herz mit der Liebe erfüllt, bleibt kein Platz für Bitterkeit und Beleidigungen.

2. Ein guter Jünger träumt.
Er träumt von Großem. Von den Sachen, die Gott machen kann. Und er geht im Glauben. Ein Nachfolger vertraut seinem Mentor. „Denn ohne Glauben ist es unmöglich Gott zu gefallen“(Hebräer 11,6). Wenn man etwas erreichen will, braucht man eine Vision, einen Traum, eine Richtung, in die man gehen kann. Und natürlich den Glauben daran.

3. Ein guter Jünger ist von der Meinung seines Mentors abhängig.
Es ist ihm wichtig, dass sein Mentor eine gute Meinung von ihm hat. Und da „Glaube ohne Werke tot ist“ (Jakobus 2,17), braucht man eine Bestätigung seiner Ansichten. Das Größte, was wir als Christen machen können, ist evangelisieren. Andere Menschen zu Gott führen und unsere Aufgabe in dieser Welt erfüllen. Solange man nur betet, wird zwar das Herz des Menschen verändert, doch es geht wesentlich schneller, wenn es mit guten Taten unterstützt wird.

4.Ein guter Jünger hört zu und erfüllt dies genau.
Als Apostel Paulus noch Saulus hieß und Gott ihm begegnete, erkannte er, dass er Gott braucht und erfüllt mit Ehrfurcht suchte er Gottes Willen zu erfüllen. „Da sprach er mit Zittern und Schrecken: Herr, was willst du, dass ich tun soll? Und der Herr antwortete ihm: Steh auf und geh in die Stadt hinein, so wird man dir sagen, was du tun sollst!“ (Apostelgeschichte 9,6). Wie viel anders wäre sein Leben verlaufen, wenn er weiterhin ohne Gott gelebt hätte! Ob wir überhaupt irgendwas von ihm überliefert bekommen hätten? Vermutlich nicht.
An einer anderen Stelle in der Bibel verspricht Gott denen, die auf Ihn hören seinen Erfolg. „Seid ihr willig und gehorsam, so sollt ihr das Gute des Landes essen“ (Jesaja 1,19). Wie viel unnötiges und vermeidbares Leid wird uns erspart, wenn wir einfach auf Gott hören?

5. Ein guter Jünger verfestigt sich in Gottes Gnade.
Dieser Punkt basiert auf 2.Timotheus 2,1 „Du nun, mein Kind, sei stark in der Gnade, die in Christus Jesus ist“. Denn egal, wie sehr wir auch an Gott glauben und wie viele gute Taten wir auch tun, ohne Gott und seine unermessliche Gnade haben und können wir nichts. Mit Gott, der Wunder tut, können auch wir Großes erreichen und Seinen Namen preisen.

Also, was du für dich mitnehmen solltest: du brauchst eine Vision. Du solltest danach streben, ein Leiter für die anderen zu werden. Sonst wirst du dein ganzes Leben nur für sich  selbst leben, und auf Dauer wäre das alles andere als schön. Um ein guter Leiter zu werden, musst du erstmal ein guter Jünger sein. Wenn du weißt, wie man ein wahrer Nachfolger ist und die oben genannten Punkte erfüllst, bist du gut ausgerüstet. Noch besser ist es, wenn du aus den Fehlern der anderen lernst und somit schneller ans Ziel kommst.
Und zu aller Letzt, was hat das alles mit der Freiheit zu tun? In der Bibel steht, dass die Wahrheit frei macht. „Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Johannes 8,32). Welche Wahrheit, fragst du dich vielleicht? Damit ist die Wahrheit der Jüngerschaft gemeint. Wenn wir in Seinem Wort und Geist wandeln und seinen Willen erfüllen, sind wir wahre Jünger!

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