Wie finde ich meine Berufung – und wie folge ich ihr?

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Wie finde ich meine Berufung – und wie folge ich ihr?

Man kann die Berufung als eine Einladung in Gottes perfekten Plan für unser Leben verstehen. Hat man seine Berufung gefunden, ist alles im Leben an den jeweiligen richtigen Plätzen.  

Familie als Beispiel.
Heute haben Familien viel am Wert verloren. Wenige Leute wollen heiraten, und wenn, dann mit Ehevertrag. So gut wie keiner glaubt mehr an eine gute funktionstüchtige Familie.  Man sucht sich seine Eltern nicht aus und wird in eine Familie reingeboren.  Und dabei ist man nicht automatisch ein Teil der Familie. Denn dazu muss man sich bewusst entscheiden. Die Eltern ergreifen die Initiative und laden das Kind ein, Teil der Familie zu werden, ohne Worte. Indem sie zum Beispiel etwas mit dem Kind unternehmen. Erst dann gehört das Kind tatsächlich zu der Familie und ist ein festes Mitglied.
Die Liebe Gottes ist die Einladung und gleichzeitig die Berufung in die Familie Gottes. Doch viele Menschen bemühen sich, diese zu ignorieren.
1.Korinther 1:9 „Gott ist treu, durch Den ihr berufen seid zur Gemeinschaft mit Seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn“

Römer 8:30 “Die Er aber vorherbestimmt hat, die hat Er auch berufen, die Er aber berufen hat, die hat Er gerechtfertigt, die Er hat gerechtfertigt, die hat Er auch verherrlicht.“
In dem Vers wird die Vergangenheitsform benutzt, weil Gottes Plan schon lange feststeht. An dieser Stelle sehen wir Seine perfekte Linie. Gott hat alles für uns geplant, bevor wir überhaupt geboren wurden. Und Er lädt uns nun ein, es zu leben.

Woher wissen wir dann, wie wir auf der Einladung folgen können?
Markus 12:30 „und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzem Denken und mit deiner ganzen Kraft! Dies ist das erste Gebot.“
Wir müssen uns komplett Gott hingeben, alle Aspekte unseres Lebens und alle unsere Gedanken und Gefühle. Einfach alles.
Markus 12:31 „Und das zweite ist [ihm] vergleichbar, nämlich dies: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“ Größer als diese ist kein anderes Gebot.“
Anhand dieser zwei Gebote funktioniert die Gemeinde. „Liebe Gott und die Menschen.“

 Es gibt Sachen, da ist es besser sich vorzusorgen. Beispielweise wenn eine Inflation sich nähert, sollte man solange das Geld noch etwas wert ist, so viel wie möglich kaufen. Verpasst man den Moment, kann man nichts mehr mit den Scheinen machen.
Und so ist es auch mit Gott. Man sollte nicht darauf warten, dass man alt wird um zu Gott zu kommen.

Doch es reicht nicht aus, einmal „Ja“ zu Gott zu sagen. Wenn man sich danach nicht mehr nach vorne bewegt, bringt es nichts. Genauso wenig nützt es, bei der Ehe „Ja“ zu sagen und danach jeder zu sich fahren.
Eine Entscheidung fürs Leben muss ständig erneuert werden.

Römer 8:28 „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“
 Am Ende hängt es von uns ab, ob wir der Berufung Gottes folgen oder nicht.

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