Was Gott von uns erwartet

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Was Gott von uns erwartet

Viele von uns sind irgendwann einmal zu Gott gekommen, haben sich bekehrt und gehen jetzt zur Gemeinde, oder sie sind schon in einer gläubigen Familie aufgewachsen, das christliche Leben ist eine selbstverständliche Gewohnheit. Aber hast du dich mal gefragt, was Gott wirklich von dir erwartet? Was möchte er aus deinem Leben machen?Um diese Frage zu beantworten, schauen wir erst einmal in die Bibel, nämlich Matthäus 21:33.

Hört ein anderes Gleichnis: Es war ein gewisser Hausherr, der pflanzte einen Weinberg, zog einen Zaun darum, grub eine Kelter darin, baute einen Wachtturm, verpachtete ihn an Weingärtner und reiste außer Landes. 34 Als nun die Zeit der Früchte nahte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, um seine Früchte in Empfang zu nehmen. 35 Aber die Weingärtner ergriffen seine Knechte und schlugen den einen, den anderen töteten sie, den dritten steinigten sie.

Einen Weinberg zu pflanzen ist nicht einfach. Dazu gehören sehr viel Arbeit und Geduld.  Man muss Reihen anlegen, die Weintrauben pflanzen, sie begießen, düngen, usw. Dann dauert es noch mindestens ein Jahr, bis man die ersten Früchte bekommt.

Ähnlich, wie der Herr mit seinem Weinberg hat Gott sich um uns gekümmert. Er bereitete uns durch verschiedene Situationen im Leben vor, pflanzte den Samen des Glaubens in uns hinein, begoss uns durch sein Wort. Der Kelter und der Wachturm sind wie die Gemeinde, die uns geistlich versorgt und auf uns aufpasst.  Und dann fingen wir irgendwann an, Frucht zu bringen.

Und das ist es, was Gott von uns will: Er will die Frucht, die wir bringen, in Empfang nehmen. Jesus ist nicht nur gekommen, um seine zwölf Jünger zu retten, er wollte, dass sie Frucht bringen, und durch sie wurden viele weitere Menschen gerettet.

Wenn alle Christen diese Frucht bringen würden, dann würde es mehr große Gemeinden und viel mehr errettete Menschen geben! Allerdings gibt es ein Problem: Der Teufel will uns bestehlen und unsere Frucht klauen.

Zu viele Gläubige haben dem Teufel erlaubt, ihr Denken zu verändern. Dadurch haben sie eine Natur bekommen, die keine Frucht für Gott bringen, sondern nur für sich selbst leben will, so wie die Weingärtner in dem Gleichnis, die die Knechte umgebracht haben.

Wir sind, wie die Weingärtner, verantwortlich für unseren Weinberg!  Wenn wir aufmerksam sind und nicht zulassen, dass der Teufel unser Denken und unsere Lebenseinstellung verändert, dann werden wir viel Frucht bringen, so wie Gott es von uns erwartet!

 

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