Warum dein Erfolg von der Beziehung zu anderen Menschen abhängt

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Warum dein Erfolg von der Beziehung zu anderen Menschen abhängt

Jeder will Erfolg haben. Viele Menschen sind der Meinung, dass je mehr man sich bemüht und arbeitet, desto mehr wird man Erfolg haben aber es ist nicht immer der Fall. Ein passendes Beispiel dafür finden wir in der Bibel:

1. Mose 26:19 ff

Auch gruben Isaaks Knechte im Tal und fanden dort einen Brunnen lebendigen Wassers. Aber die Hirten von Gerar stritten sich mit den Hirten Isaaks und sprachen: Das Wasser gehört uns! Da nannte er den Brunnen Esek, weil sie sich dort mit ihm gestritten hattenDa gruben sie einen weiteren Brunnen, um den stritten sie auch; darum nannte er ihn Sithna. Da brach er von dort auf und grub einen weiteren Brunnen; um den stritten sie sich nicht, darum nannte er ihn Rechobot und sprach: Nun hat uns der Herr einen weiten Raum gemacht, damit wir fruchtbar sein können im Land!

 

In Israel war es damals eine große Arbeit einen Brunnen zu graben. Es war ein großes Problem, Wasser zu finden, denn davon hingen viele Faktoren ab. Die Hirten Isaaks fanden so einen Brunnen, aber die Hirten Girars machten ihnen den Brunnen, den sie gegraben hatten strittig. Sie waren wie ein Klette und verfolgten sie auch weiterhin, als sie ihnen bereits einen Brunnen überlassen hatten, gruben sie einen weiteren aber auch den mussten sie an die Hirten Gerars abtreten. 

Es gibt manchmal solche Menschen im Leben, sie hängen sich an dich dran, wie eine Klette und versuchen dir ständig zu schaden, sie beobachten dich und sind immer darauf aus, dir ein Beinchen zu stellen. Doch wie wird man diese wieder los?

In dieser Situation handelte  Isaak folgendermaßen: Er ging mit seinen Hirten fort von diesem Ort. Dorthin, wo es diese Hirten nicht gab. Und er grub einen Brunnen, über den nicht mehr gestritten worden ist. Es gibt also einen Weg, der Klette zu entkommen.

Jedes mal wenn wir nach dem Fleisch handeln, uns streiten, versuchen unser Recht zu beweisen und für die Gerechtigkeit kämpfen wird Gott uns nicht segnen! Man muss sich eines bewusst werden: Der Kampf um die Gerechtigkeit wird uns nicht den Segen Gottes einbringen!

Oft möchte man für sein eigenes Recht einstehen, man möchte kämpfen und nicht nachgeben. Aber Isaak hat es verstanden, denn er hatte Gemeinschaft mit Gott: Man muss aufhören,in dieser revolutionären Stimmung zu verweilen. Denn Gott wird so etwas niemals segnen. All die Revolutionen brachten noch nie Erfolg, aber die Menschen tun es trotzdem. 

Auch Apostel Paulus sprach davon: 

1.Korinther 1:11

Mir ist nämlich, meine Brüder, durch die Leute der Chloe bekanntgeworden, daß Streitigkeiten unter euch sind.

1.Korinther 3:3

[…]denn ihr seid noch fleischlich. Solange nämlich Eifersucht und Streit und Zwietracht unter euch sind, seid ihr da nicht fleischlich und wandelt nach Menschenweise?

Apostel Paulus nannte den Grund für Streitereien. Nämlich das Fleisch. Die sündige menschliche Natur. Aber im Geist gibt es keinen Streit, denn da gibt es keine Ambitionen, keine Zwietracht und keine eigenen Interessen und jeder sucht das Wohl des anderen. Wenn wir im Geist sind, dann sind wir leicht mit etwas einverstanden, es ist leicht, uns zu vereinen und es gibt keine Streitereien unter uns. Wir haben keine Mussgunst anderen Menschen gegenüber und wir reden nicht schlecht über andere. Wenn wir im Geist sind dann bedecken wir die Fehler der anderen und lieben sie, egal was ist. 

Isaak trat zurück, er gab nach und es kam die Zeit wo niemand sich mehr mit ihm stritt. Denn wenn niemand sich streitet, kommt die Zeit der Vermehrung. Wenn wir von unseren fleischlichen Wünschen zurücktreten, dann kommt Vermehrung in unser Leben, zusammen mit Erfolg und dem Segen Gottes. Die Art, wie wir andere behandeln bestimmen darüber, ob wir gesegnet werden oder nicht. Die Art wie wir uns den Menschen gegenüber nicht nur nach den Worten, sondern nach Taten verhalten.

Johannes 4:1-3

 Als nun der Herr erfuhr, daß die Pharisäer gehört hatten, daß Jesus mehr Jünger mache und taufe als Johannes – obwohl Jesus nicht selbst taufte, sondern seine Jünger –, da verließ er Judäa und zog wieder nach Galiläa.

Obwohl es nicht stimmte, stritt sich Jesus nicht darum und verließ einfach Judäa, denn er wusste, dass die Beleidigung ein böser Geist ist. Er erkannte dies und gab diesem Geist keinen Raum. Oft müssen wir einfach weggehen, ein Gespräch einfach beenden, um diesem Geist keinen Raum zu lassen. Oft gewinnen wir einen Streit aber verlieren dabei den Menschen und die Beziehung zu ihm geht kaputt. 

Wenn wir uns vor Gott demütigen und nach seinen Prinzipien handeln , wendet er die Herzen unserer Feinde uns zu.

1. Mose 26:26-29

Und Abimelech kam zu ihm von Gerar, mit Ahussat, seinem Freund, und Pichol, seinem Heerführer. 27 Aber Isaak sprach zu ihnen: Warum kommt ihr zu mir, da ihr mich doch haßt und mich von euch weggetrieben habt? 28 Sie sprachen: Wir haben deutlich gesehen, daß der Herr mit dir ist, darum haben wir uns gesagt: Es soll ein Eid zwischen uns sein, zwischen uns und dir, und wir wollen einen Bund mit dir machen, 29 daß du uns keinen Schaden zufügst, wie wir auch dich nicht angetastet haben und dir nur Gutes taten und dich im Frieden haben ziehen lassen. Du bist nun einmal der Gesegnete des Herrn!

Letztendlich kamen die Feinde Isaaks zu ihm, um mit ihm einen Bund zu schließen, denn sie sahen, dass der Herr ihn segnete.

Gott wird immer für dich sein, wenn du nicht kämpfen und dich nicht rächen wirst, wenn du dich nicht streiten und deine Wahrheit beweisen wirst, dann werden die Menschen, die gegen dich sind zu dir kommen und Frieden mit dir wollen. Das ist ein Prinzip – nicht deine Kraft bringt dir Erfolg, nicht dein Verstand, sondern die Art wie du vor Gott mit den Menschen um dich herum umgehst!

 

 

 

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