Vertrauen ist die neue Hoffnung

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Vertrauen ist die neue Hoffnung

Es gibt ein gewisses Vertrauen, das wir besitzen und worüber wir uns gar keine Gedanken machen. Wenn wir zum Beispiel Auto fahren, dann vertrauen wir darauf, dass jeder sich an die Verkehrsregeln hält und es nicht zu einem Unfall kommt. Wir vertrauen darauf, dass die anderen Autofahrer bei Rot stehen bleiben. Aber in anderen, extremeren Situationen, wie zum Beispiel beim Bergklettern fällt es uns nicht mehr so leicht, zu vertrauen und wir brauchen eine besondere Sicherheit. Angst und Zweifel kommen auf.

Was hindert uns daran zu vertrauen? Zweifel und Angst. 

Ein gutes Beispiel für ein starkes Vertrauen auf Gott war David:

1.Sam 17:37

Weiter sprach David: Der Herr, der mich von dem Löwen und Bären errettet hat, Er wird mich auch von diesem Philister erretten! Und Saul sprach zu David: Geh hin, und der Herr sei mit dir!

Die Israeliten kämpften gegen die Philister und alle hatten Angst vor Goliath, dem drei Meter großen Kämpfer. Sie hatten kein Vertrauen in Gott uns fürchteten sich, denn sie sahen nur das Offensichtliche. Aber David hatte keine Zweifel, er hatte keine Angst, denn er vertraute absolut auf Gottes Beistand.

Zweifel kommen vom Teufel und es ist ein großes Übel, denn es hindert uns daran, weiter zu gehen in unserem Leben.Wir zweifeln daran, dass Gott uns festhält. Zweifel hindert den Wachstum unseres Glaubens. Um die Zweifel zu besiegen, hilft es, das Wort Gottes zu lesen. Wenn wir das jedoch nicht tun, dann verlieren wir nach und nach das Vertrauen in Gott.

Wenn wir die Zweifel in unserem Leben zulassen, dann kommt als nächstes die Angst. Angst, was die anderen über einen denken werden. Angst, dass andere unser Vertrauen missbrauchen. In schwierigen Situationen, wenn zum Beispiel jemand, der uns nahe steht sehr krank wird, bekommen wir Angst, wenn wir diese jedoch überwinden, wenn wir stark bleiben, dann wächst unser Glaube dadurch.

Viele Menschen haben Angst, den Luxus in ihrem Leben zu verlieren. Dass sie sich bestimmte Dinge nicht mehr leisten können usw. Wenn wir jedoch anfangen, Gott wirklich zu vertrauen, dann spielt Geld in unserem Leben keine Rolle mehr und wir sind keine Sklaven der Umstände mehr.

Ein weiterer Grund weshalb wir nicht vertrauen können ist unser eigenes Ego. Wenn wir zum Beispiel seine eigene Familie vor alles andere stellt. Anstelle, dass man was mit ihnen unternimmt, geht man zusammen in die Gemeinde und dient Gott. Dann wird Gott sie bewahren und man gewinnt ihr wahres Vertrauen, weil sie Gott vertrauen. Wenn Gott bei uns an erster Stelle steht, dann wird er sich um uns kümmern. 

Manchmal müssen wir einen Schritt des Glaubens gehen, um unseren Glauben auf eine neue Stufe zu bringen. 

5. Mose 8:10-14

Und wenn du gegessen hast und satt geworden bist, dann sollst du den Herrn, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat. Hüte dich, daß du den Herrn, deinen Gott, nicht vergißt, so daß du seine Gebote, seine Satzungen und Rechtsbestimmungen, die ich dir heute gebiete, nicht hältst; damit nicht, wenn du ißt und satt wirst und schöne Häuser erbaust und darin wohnst,  und deine Rinder und Schafe sich mehren, und dein Silber und Gold sich mehren, und alles, was du hast, sich mehrt, [damit nicht] dann dein Herz sich überhebt und du den Herrn, deinen Gott, vergißt, der dich aus dem Land Ägypten herausgeführt hat, aus dem Haus der Knechtschaft

Oft vergessen wir sehr schnell, von wo Gott uns herausgeholt hast. Nach zehn Jahren in der Gemeinde haben wir alles – eine Familie, Arbeit, ein Auto – uns geht es gut. Wir vergessen, wo wir hergekommen sind, dass Gott uns aus der Sklaverei herausgeholt hat und uns all das gegeben hat, was wir besitzen. 

Deshalb lasst es uns niemals vergessen, was Gott für uns getan hat. Lasst uns immer daran denken, wo wir wären wenn Gott uns nicht herausgeholt hätte. David hatte Vertrauen in Gott als Goliath vor ihm stand, er hat nie gezweifelt.

In der Bibel findet sich noch ein weiteres Beispiel: der reiche Jüngling.

Markus 10:20-22

Er aber antwortete und sprach zu ihm: Meister, das alles habe ich gehalten von meiner Jugend an. Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir! Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach!  Er aber wurde traurig über dieses Wort und ging betrübt davon; denn er hatte viele Güter.
Der Jüngling machte alles, er hielt sich an die Gebote aber Jesus wollte ihn auf eine neue Stufe bringen. Jedoch schaffte er es nicht, auf die nächste Stufe zu kommen, denn es gab etwas in seinem Leben, das ihm wichtiger war, als Gott nachzufolgen.
Finde in deinem eigenen Leben den Punkt, der dir wichtiger ist als Gott und überwinde ihn! Kämpfe darum, um weiterzukommen!
Warum sollten wir das tun?
Markus 10:29-30
Jesus aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder oder Äcker verlassen hat um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfältig empfängt, jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker unter Verfolgungen, und in der zukünftigen Weltzeit ewiges Leben.
Jesus verspricht uns, dass wir bereits in dieser Welt alles zurückbekommen und zwar hundertfältig. Aber es geht nicht nur um Besitz, denn es gibt Dinge, die man nicht kaufen kann. Liebe, Freundschaft, Frieden kann man nicht kaufen. Wenn wir auf Gott vertrauen und ihn an die erste Stelle stellen, dann segnet er uns mit all diesen Dingen. Und es kommt eine neue Hoffnung, Glück, Freude und der Sieg in unser Leben!
Psalm 34:6-9
Die auf ihn blicken, werden strahlen, und ihr Angesicht wird nicht beschämt. Als dieser Elende rief, hörte der Herr und half ihm aus allen seinen Nöten. Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten, und er rettet sie.  Schmeckt und seht, wie freundlich der Herr ist; wohl dem, der auf ihn traut!

 

 

 

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