Biblische Egoisten

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Biblische Egoisten

 

Das Leben vom verlorenen Sohn und dem Zöllner Zachäus.

Wer war Zachäus?

Er war ein Steuereintreiber für die Besatzungsmacht – vergleichbar mit einem Mafioso der sein eigenes Volk ausnutzte und sich dadurch wie ein Verräter verhielt. Da er von kleiner Statur war, litt er vermutlich am Napoleon-Syndrom. Solche Menschen haben immer den Drang sich behaupten zu müssen und nehmen sich immer mehr als nötig ist. Zachäus war ein listiger Mensch, der immer seinen Vorteil auf Kosten anderer suchte. Er kannte die Lücken im System und nutzte die Grauzonen.

Wer war der verlorene Sohn?

Er war der jüngere Sohn in der Familie. Während der ältere Sohn fleißig und ordentlich war, hatte der jüngere Sohn anscheinend nur Stroh im Kopf und verhielt sich wie ein Nichtsnutz. Vermutlich prüfte er immer wieder die Geduld des Vaters und war ständig auf der Jagt nach Spaß und Unterhaltung. Er wollte Abenteuer erleben, die Welt sehen und tun worauf er Lust hat. Eines Tages wurde ihm bewusst, dass er der Erbe war und so forderte er seinen Anteil des Erbes vom Vater ein. Der Vater gab ihm seinen Anteil am Geld und der jüngere Sohn zog los. Vermutlich sah er noch seinen arbeitenden Bruder, winkte ihm zu und ging fröhlich weiter.

Anzeichen für einen Menschen der nur für sich selbst lebt:

  1. Der Mensch ist es gewohnt so zu leben. Für ihn ist es normal, dass er immer zu spät kommt, keine Selbstbeherrschung hat, leere Versprechungen zu macht und nichts davon hält. Solch ein Mensch wird sich nicht ändern. Es ist seine Natur.
  2. Solch ein Mensch versucht  immer einen Schuldigen zu finden. Er sagt ständig: „Das ist immer so weil,…“. Schuld sind immer die Umstände, die Menschen, die Eltern, usw.
  3. Solch ein Mensch will sich nicht verändern, denn er denkt, dass er alles richtig gemacht hat.

Das passiert wenn ein Mensch sich selbst nicht einschätzen kann und nicht ehrlich zu sich selbst ist.

Dem verlorenen Sohn wird in einem schweren Moment bewusst, dass er etwas im Leben falsch gemacht hat und sich wie ein Trottel verhalten hat. Es kann sein, das ses in deinem eigenen Leben Dinge gibt von denen du selber müde bist. Dinge, die du schon lange los werden willst.

Was passiert mit einem Menschen, der begreift was er getan hat?

  1. Seine Augen werden geöffnet. Er sieht, was er falsch gemacht hat und wie er sich verhalten hat. Jeder, der immer nur nach seinen eigenen Maßstäben gelebt hat ,muss erst erkennen, dass er unvollkommen ist.
  2. Er trifft eine Entscheidung. Dazu muss er sich verändern wollen und danach suchen.
  3. Er handelt und wartet nicht bis sich etwas ändert.

Zachäus hörte von Jesus. Die ganze Stadt sprach über Jesus und plötzlich hörte man: „Jesus ist in der Stadt!“. Zachäus hörte dies auch und folgte der Menschenmenge. Er wollte mehr von Jesus erfahren. Er wollte Jesus sehen. Aber da alle Jesus sehen wollten, kam er nicht durch die Menschenmenge. Vorausschauend kletterte er auf einen Baum.

Er wusste, dass Jesus dort vorbei kommen würde. Als Jesus ihn sah, verstand Zachäus, dass er sich ändern will. Sein Stolz und seine Natur wurden gebrochen, weil Jesus ihn beim Namen kannte. Jesus wollte bei Zachäus zu Abend essen. Keiner hätte so etwas getan. Denn Zöllner waren Volksverräter, mit denen keiner etwas zu tun haben wollte.

Daraufhin gingen sie sofort zu Zachäus nach Hause. Zachäus lud alle seine Freunde ein, die meisten davon auch Zöllner. Zachäus diente Jesus und kümmerte sich um alles. Danach traf er öffentlich die Entscheidung, sein Leben zu ändern und sagte sich los von seiner Gier. Er änderte die Richtung seines Lebens und seine Entscheidung rettete seine ganze Familie.

Du bist verantwortlich für deine Familie. Die Familie,die du als Mann oder Frau gegründet hast. Wenn du in Reinheit leben wirst, dann wirst du den Segen in deinen Kindern und Enkeln sehen. Du wirst Gott ehren und dankbar dafür sein, dass du die Entscheidung getroffen hast dein Leben zu ändern.

Wie verändert man als Christ sein Leben?:

  1. Man muss beten, um zu erkennen was falsch läuft.
  2. Man muss dem Ursprung der Probleme auf den Grund gehen.
  3. Man muss sich klar machen, was einen stört und anfangen es zu ändern.

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